SVG Reichenau

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Die Sportvereinigung Reichenau ist ein österreichischer Sportverein aus der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Die Schwerpunkte liegen auf Fußball, Taekwondo und Freizeitsport. Die Wettkämpfer der Sektion Taekwondo gehören nach Vereinsaussage „zu den Besten in Österreich“.[1] Die Fußballmannschaft spielt 2022/23 in der drittklassigen Regionalliga West. Die Vereinsfarben sind rot, weiß und schwarz, die Heimspiele werden am Sportplatz Reichenau ausgetragen.

NameSportvereinigung Reichenau
Gründung1975 in Innsbruck (Reichenau), Tirol
VereinssitzInnsbruck
Schnelle Fakten Name, Gründung ...
SVG Reichenau
Name Sportvereinigung Reichenau
Gründung 1975 in Innsbruck (Reichenau), Tirol
Vereinssitz Innsbruck
Website svg-reichenau.at
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Geschichte Sektion Fußball

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
SVR Reichenau (Fußball)
Basisdaten
Name Sportvereinigung Reichenau
Fußballabteilung Sportvereinigung Reichenau (SVR) Zweigverein Fußball
Sitz Innsbruck (Reichenau), Tirol
Gründung 1976
Farben Rot-Schwarz
Obmann Gernot Amoser
ZVR-Zahl 819340617
Website svr-innsbruck.at
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Gernot Glänzer
Spielstätte Sportplatz Reichenau
Plätze 1.000
Liga Regionalliga West
2024/25 3. Platz
Heim
Auswärts
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1976–1985: Gründung und Aufstieg in die Landesliga

Weitere Informationen 1976–1985, Saison ...
1976–1985
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
2. Klasse West
1976/77keine vollständigen Daten
1977/78 K1keine vollständigen Daten
1978/79keine vollständigen Daten
1979/80keine vollständigen Daten
1980/81 K1keine vollständigen Daten
1981/82keine vollständigen Daten
1982/8301.keine vollständigen Daten
1. Klasse West
1983/84keine vollständigen Daten
Gebietsliga West
1984/8501.keine vollständigen Daten
Legende
Aufstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
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Die Sektion der Spielvereinigung aus dem Innsbrucker Stadtteil Reichenau, offiziell Sportvereinigung Reichenau (SVR) Zweigverein Fußball, wurde 1976 ins Leben gerufen und startete in der 2. Klasse, der untersten Liga des Tiroler Fußballverbands.

Von 1983 bis 1985 feierte der SV Reichenau drei Meistertitel in Folge und stieg so von der 2. Klasse über die 1. Klasse und die Gebietsliga in die Landesliga West auf[2].

1985–1995: Aufstieg in die Tiroler Liga

Weitere Informationen 1985–1995, Saison ...
1985–1995
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Landesliga West
1985/86 K1keine vollständigen Daten
1986/87keine vollständigen Daten
1987/88keine vollständigen Daten
1988/89keine vollständigen Daten
1989/9003. (12)keine vollständigen Daten
1990/9102. (12)2213040544:2830
1991/9207. (12)2207070852:4121
1992/9302. (12)2215020570:2832
1993/9404. (12)2211040741:2426
1994/9501. (12)2217030278:1937
Legende
Aufstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
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Dort erreichte man 1990 bereits Platz 3, ein Jahr darauf wurde der SV Reichenau Vizemeister hinter dem Traditionsverein FC Wacker Innsbruck und 1995 folgten Meistertitel und Aufstieg in die Tiroler Liga.

1995–2006: Spielgemeinschaft mit Aldrans

Weitere Informationen 1995–2006, Saison ...
1995–2006
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Tiroler Liga
1995/96 K105. (15)2812080853:4344
1996/9709. (16)3012081048:4444
1997/9801. (16)3018060668:4854
Regionalliga West
1998/9914. (16)3007022141:8923
1999/200003. (16)3015070868:5452
2000/0109. (16)3011051446:6338
2001/0212. (16)3011011849:6934
2002/03 (1)07. (16)3012081048:4844
2003/0408. (16)3012041446:5640
2004/0506. (16)3016041056:4952
2005/06 (2)12. (16)3010071348:6137
Legende
Aufstieg
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
(1) 
Spielgemeinschaft mit dem SV Aldrans.
(2) 
Auflösung der Spielgemeinschaft.
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Nur drei Jahre später gelang 1998 der Aufstieg in die Regionalliga West – der SV Reichenau hatte sich damit in den 22 Jahren ihres Bestehens von der untersten in die dritthöchste Spielklasse Österreichs hinaufgespielt. Ihre bislang beste Platzierung erreichten die Innsbrucker mit dem dritten Rang in der Abschlusstabelle 2000, allerdings fernab jeglicher Titelchance: Mit 52 Punkten lag man 16 Punkte hinter dem Zweiten, SCR Altach, und 21 Punkte hinter dem Meister, FC Lustenau.

Abseits des Meisterschaftsbetriebs feierte der SV Reichenau ihren größten Triumph mit dem Gewinn des Tiroler Cups der Amateurmannschaften 2002: Im Finale wurde am 30. Mai 2002 Regionalligakonkurrent WSG Wattens mit 2:1 besiegt.[3]

In den Saisonen 2002/03 bis 2005/06 bildete der SV Reichenau zusammen mit dem 1978[4] gegründeten Gebietsligisten SV Aldrans die Spielvereinigung Reichenau / Aldrans. In diese Zeit fällt die spielerisch erfolgreichste Regionalliga-Saison der bisherigen Geschichte: Nach dem Herbstmeistertitel 2004/05 führte die Mannschaft bis zehn Runden vor Schluss die Tabelle an. Am Ende hatte man – genau wie im Jahr 2000 – 52 Punkte am Konto. Damit lag man nur sechs Punkte hinter dem Meister, FC Kufstein, im Endklassement bedeutete dies aber lediglich Rang 6.[5]

2006–2010 Spielgemeinschaft mit Union Innsbruck

Weitere Informationen 2006–2010, Saison ...
2006–2010
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
2006/07 (1)11. (16)3010061451:5936
2007/0813. (16)3011041549:6237
2008/0907. (16)3013051263:5544
2009/10 (2)11. (16)3010061473:7536
K1 
Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
(1) 
Spielgemeinschaft mit Union Innsbruck.
(2) 
Auflösung der Spielgemeinschaft.
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Historisches Logo der Spielvereinigung

Von der Saison 2006/07 bis zur Saison 2009/10 bildete der SV Reichenau eine Spielvereinigung mit dem FC Union Innsbruck. Die erste Mannschaft der SV Reichenau / Union Innsbruck, die in diesen Jahren in der Regionalliga West spielte, trat in den rot-weiß-schwarzen Dressen der SV Reichenau an und nannte den dortigen Sportplatz ihr Zuhause. Die zweite Mannschaft, die in diesen Jahren zunächst zwei bzw. eine Klasse tiefer spielte, trug die blauen Vereinsfarben des FC Union und bestritt ihre Heimspiele am Sportplatz Fennerkaserne im Innsbrucker Stadtzentrum.[6]

Der SV Reichenau / Union Innsbruck erreichte in diesen Jahren die Regionalliga-Platzierungen 11, 13, 7 und 11.[7]

Als krönender Abschluss glückte 2010 der erneute Einzug ins Finale des Tiroler Cups. Gegen den FC Kufstein konnten die Innsbrucker in einem dramatischen Finish ein 0:2 noch ausgleichen, unterlagen jedoch letztendlich im Elfmeterschießen.[8]

Bereits zuvor hatte sich zu Beginn der Frühjahrsmeisterschaft im März 2010 die paradoxe Situation ergeben, dass das zweite Team der Spielgemeinschaft (die Union) vor dem Aufstieg in die Regionalliga West stand, während das erste Team (die Reichenau) vom Abstieg aus ebendieser Liga bedroht war.[9] Aus diesem Grund beschlossen die Verantwortlichen die Auflösung der Spielgemeinschaft per Saisonende 2009/10. Da sich die SPG Reichenau / Union Innsbruck 1b am allerletzten Spieltag 2009/10 zum Meister der mittlerweile in UPC Tirol Liga umbenannten Landesliga krönte, gehen die beiden Mannschaften als gleichwertige Konkurrenten in die Regionalliga-Saison 2010/11.[10]

seit 2010 Spielvereinigung SVG Reichenau

Weitere Informationen seit 2010, Saison ...
seit 2010
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
2010/1115. (16)3006051952:8223
UPC Tirol Liga
2011/1201. (16)3019070479:2964
2012/1303. (16)3016080652:3656
2013/1402. (16)3021050489:3468
2014/1501. (16)3019050675:3262
Regionalliga West
2015/1616. (16)3002072128:8813
UPC Tirol Liga
2016/1703. (16)3020040668:3464
2017/1801. (16)30240303106:2175
Regionalliga West
2018/1909. (16)3012061250:4542
Legende
Meister bzw. Aufstieg
Abstieg
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Die erste Saison nach der Spielvereinigung verlief wenig erfolgreich. Während der frühere Junior-Partner Union die Klasse halten konnte, stiegen die Reichenauer als Vorletzter in die UPC Tirol Liga ab. Dort spielten sie in der Saison 2011/12 von Beginn an an der Spitze mit; im Mai 2012 erklärte jedoch der Vorstand des Tabellenführers, auch im Falle des Meistertitels auf den Aufstieg zu verzichten. Begründet wurde dies mit wirtschaftlichen Aspekten sowie mit der ungeklärten Zukunft Tirols in der Regionalliga West.[11] Abseits des Ligaalltags sorgte die SVG im Herbst 2011 für eine Sensation, als sie in Runde 2 des ÖFB-Cups den Bundesligisten Kapfenberger SV mit 2:1 nach Verlängerung aus dem Bewerb warf.[12] Auch im Achtelfinale konnte der Landesligist vor 1000 Zuschauern am bereits Wochen zuvor ausverkauften Sportplatz Reichenau das Spiel gegen Rekordcupsieger FK Austria Wien lange offen halten, bevor ein Doppelschlag in der 77. und 79. Minute das 0:2 und Pokalaus besiegelte.[13] Aus sportlicher Sicht wurde die Reichenau in der Saison 2011/12 Meister, verzichtete aber auf den Aufstieg in die Regionalliga. 3 Saisonen später wurde der Verein 2015 erneut Meister und stieg diesmal auf. Mit einem Sieg über den SVI konnte auch der Tiroler Cup gewonnen werden.

Trainer Trainer der Kampfmannschaft der Herren seit 2007:[14]

  • 01. Juli 2007 – 30. Juni 2010: Thomas Lenninger
  • 01. Juli 2010 – 19. Sep. 2010: Goran Milutinovic
  • 20. Sep. 2010 – 31. Dez. 2010: Stefan Marasek
  • 01. Juli 2011 – 30. Juni 2012: Thomas Lenninger
  • 01. Juli 2012 – 24. Okt. 2015: Florian Schwarz
  • 27. Okt. 2015 – 30. Juni 2016: Karl Kraxner

Bekannte Spieler Bekannte Spieler, die in der Reichenau gespielt haben[15]:

  • Alexander Gruber 2001–2003 und 2007–2009
  • Reinhold Harrasser 1999–2000 und 2002–2003
  • Robert Wazinger 2006–2008

Stadion

Bei Vereinsgründung 1976 verfügte der Stadtteil Reichenau noch über keine geeignete Sportstätte, die Heimspiele der SVG fanden deshalb auf der Haller Lend, dem Stadion des SV Hall, statt. 1979 wurde eine eigene Sportanlage in der Reichenau eröffnet, nach Vereinsaussage ein „berüchtigter Sandplatz“, der erst mit dem Aufstieg in die Landesliga 1985 begrünt wurde.[2] Ab November 2010 bis Juni 2011 wurden die aus den 1980ern stammenden Kabinen und die Kantine abgerissen und durch ein zeitgenössisches Gebäude ersetzt; zudem wurde eine überdachte Tribüne für 250 Personen errichtet.[16]

Titel und Erfolge

  • 1 × Meister der 2. Klasse (8): 1983
  • 1 × Meister der 1. Klasse (7): 1984
  • 1 × Meister der Gebietsliga (6): 1985
  • 1 × Meister der Landesliga West (5): 1995
  • 1 × Vize-Meister der Landesliga West (5): 1991
  • 3 × Meister der Tiroler Liga (4): 1998, 2012, 2015, 2018

Einzelnachweise

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