SV Weil

deutscher Fußballverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Der SV Weil ist ein Fußballverein mit rund 670 Mitgliedern aus Weil am Rhein. Seit der Saison 2022/23 spielt er in der Landesliga 2 Südbaden.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
SV Weil
Logo
Basisdaten
Name Sportverein Weil 1910 e. V.
Sitz Weil am Rhein, Baden-Württemberg
Gründung 6. März 1910
Farben blau-weiß
Vorstand Gerhard Schmidt (1. Vorsitzender)
Website svweil.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Andreas Schepperle
Spielstätte Städtisches Sportzentrum Nonnenholz
Plätze 6000
Liga Landesliga 2 Südbaden
2024/25 5. Platz
Heim
Auswärts
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Geschichte

Am 6. März 1910 wurde der FC Friedlingen 1910 gegründet. Nach Auflösung des Weiler FV benannte sich der Verein am 23. April 1937 in SV Weil 1910 um. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein von den französischen Militärbehörden aufgelöst. Mitglieder von TV, SV und Reichsbahn-SV gründeten am 29. Juni 1946 die Sportvereinigung Weil.[1] Am 10. Dezember 1949 fand die Wiedergründung des FC Friedlingen statt.[2] Am 14. April 1950 machte sich deren Fußballabteilung als SV Weil 1910 selbstständig. Von 1950 bis in die 1980er Jahre war der SV Weil überwiegend in der jeweils höchsten Amateurliga aktiv, wobei die längste Serie von 1969 bis 1978 dauerte, als man ununterbrochen in der 1. Amateurliga Südbaden spielte.

1984 stieg man in die inzwischen gegründete Oberliga Baden-Württemberg auf, am Ende der folgenden Saison musste die Mannschaft mit 18 erzielten Punkten als Tabellenletzter wieder absteigen. Mit dem gleichzeitigen Gewinn des Südbadischen Pokals im Endspiel gegen den Offenburger FV (1:0) im gleichen Jahr gelang jedoch auch der bislang größte Vereinserfolg. Mit 25 Saisontoren wurde Armin Löffler Viertligatorschützenkönig und erhielt Angebote des SC Freiburg, des FC Zürich und des FC Bayern München. Mit dem Sieg im Verbandspokal qualifizierte sich der SV Weil für den DFB-Pokal 1985/86. Hier unterlag man dem Bundesligisten Werder Bremen mit 0:7.

In der Folgezeit stieg der Verein zwischenzeitlich bis in die Bezirksliga ab. Ab 2004 spielte der SV Weil ununterbrochen in der Verbandsliga Südbaden, bis er 2014 in die Landesliga 2 abstieg. Zur Saison 2019/20 gelang in der Relegation gegen die Reserve des FC 08 Villingen (1:1) und beim SC Durbachtal (6:1) vor 1500 Zuschauern der Wiederaufstieg in die Verbandsliga Südbaden.[3] In der Saison 2021/22 folgte der erneute Abstieg in die Landesliga.

Trainer

Zu Beginn der Saison 2009/10 wurde als Trainer der ehemalige Profi des SC Freiburg Maximilian Heidenreich verpflichtet.[4] In der Saison 2011/12 übernahm der Weiler Matthias Chrobok das Traineramt, wurde aber nach einer Saison von Kurt Schwald abgelöst. Am 23. März 2015 trennte sich der SV Weil vorzeitig von Kurt Schwald und Maximilian Heidenreich übernahm erneut den Trainerposten.[5][6] Seit der Saison 2019/20 trainiert Andreas Schepperle den in die Verbandsliga aufgestiegenen Verein.[7]

Erfolge

Stadion

Der SV Weil trägt seine Heimspiele im städtischen Städtisches Sportzentrum Nonnenholz im Dreiländergarten aus, welches 6000 Zuschauer fasst.

Jugendarbeit

Der SV Weil hat Jugendmannschaften im Alter von 4 Jahren bis zur U19. Seit dem 1. Januar 2026 besteht eine Kooperation[8] mit der Fußballschule des SC Freiburg. In den letzten Jahren schafften immer wieder Spieler (z. B. Matthias Baron oder Lukas Spalvis) der Jugendabteilung den Sprung in ein Nachwuchsleistungszentrum eines Profivereins (u. a. FC Basel und SC Freiburg).

Fußballcup um den Walter-Waibel-Gedächtnispokal

Der Förderverein der Jugendarbeit des SV Weil richtet jedes Jahr am Fasnachtswochenende ein Hallenturnier für U10- und U12-Junioren aus. Das Hallenturnier findet 2011 zum 40. Mal statt. An der Traditionsveranstaltung nehmen regelmäßig die Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten wie z. B. FC Bayern München, Borussia Dortmund, 1. FC Köln, MSV Duisburg, Karlsruher SC, VfB Stuttgart, 1. FSV Mainz 05, 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Frankfurt, Hertha BSC, FC Basel, Bröndby Kopenhagen, Rapid Wien, Southend United und viele andere teil. Das Turnier zählt zu den sportlich anspruchsvollsten Junioren-Hallenturnieren in den Altersklassen der E- und D-Junioren in ganz Deutschland.

Der Cup wurde in der Sporthalle der Markgrafenschule in Weil am Rhein ausgetragen. Die Sporthalle bietet Platz für rund 1000 Zuschauer. Die Spielfeldmaße betragen ca. 23 × 47 Meter. Mittlerweile wird das Turnier unter anderem Namen in der Nachbarstadt Lörrach weiter geführt.

Sieger
Weitere Informationen Jahr, E-Junioren ...
JahrE-JuniorenD-JuniorenC-Junioren
1971unbekanntunbekanntunbekannt
1972-SV WeilFC Nordstern Basel
1973-FC BaselFC Nordstern Basel
1974-SC Baden-BadenVfB Stuttgart
1975-SV WeilGrasshopper Club Zürich
1976-Freiburger FCGrasshopper Club Zürich
1977VfR RheinfeldenFreiburger FCGrasshopper Club Zürich
1978FC FriedlingenSV WeilFreiburger FC
1979SV WeilVfR AchernSV Weil
1980SV WeilSV Darmstadt 98TSV 1860 München
1981FC SchönauFC Nordstern BaselSV Darmstadt 98
1982FC SchönauSV Darmstadt 98SV Stuttgarter Kickers
1983SV MuttenzSV Darmstadt 98SV Stuttgarter Kickers
1984SV WeilVfB StuttgartVfB Stuttgart
1985VfR BaselSV Stuttgarter KickersVfB Stuttgart
1986FC FriedlingenVfB StuttgartVfB Stuttgart
1987SV WeilSV Stuttgarter KickersVfB Stuttgart
1988FC FriedlingenSV Stuttgarter KickersVfB Stuttgart
1989SV WeilVfB StuttgartSV Stuttgarter Kickers
1990FC FribourgSV Stuttgarter KickersFC Schalke 04
1991SV WeilFC AarauFC Schalke 04
19921. FC KaiserslauternVfB StuttgartFC Schalke 04
19931. FC KaiserslauternVfB Stuttgart1. FC Kaiserslautern
1994SV WeilFC Mulhouse1. FC Kaiserslautern
19951. FC KaiserslauternFC MulhouseFC Basel
19961. FC KaiserslauternBorussia DortmundSüdb. Auswahl
1997SV NollingenBorussia DortmundFC Mulhouse
1998FC BaselFC MulhouseSG Weil/Friedlingen
19991. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternFC Basel
2000FC BaselVfB StuttgartSC Freiburg
20011. FC KaiserslauternVfB StuttgartFC Basel
2002FC BaselFC BaselSC Freiburg
2003FC Basel1. FC Kaiserslautern-
2004Karlsruher SC1. FC Köln-
20051. FC Kaiserslautern1. FC Köln-
2006MSV DuisburgBorussia Dortmund-
20071. FSV Mainz 05Borussia Dortmund-
2008Karlsruher SC1. FSV Mainz 05-
2009FC BaselKarlsruher SC-
2010Hertha BSC1. FSV Mainz 05-
2011Karlsruher SCFC Solothurn-
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Einzelnachweise

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