Safiye Erol
türkische Schriftstellerin und Übersetzerin
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Leben
Ihr Vater hieß Sami Bey, weshalb sie bis zum Inkrafttreten des Familiennamensgesetzes 1934 unter dem Namen Safiye Sami schrieb.
Sie besuchte die Deutsche Schule Istanbul. 1917 kam sie mit einem Stipendium der Deutsch-Türkischen Vereinigung nach Lübeck, wo sie bis 1919 das Lyzeum am Falkenplatz besuchte.[1] Von 1921 bis 1926 studierte sie in Marburg und München Philosophie und Semitistik. Ihre Doktorarbeit trug den Namen Die Pflanzennamen in der altarabischen Poesie.
Danach kehrte sie nach Istanbul zurück und begann, für verschiedene Magazine zu schreiben. 1931 heiratete sie.
Ihr Grab befindet sich auf dem Karacaahmet-Friedhof im Stadtteil Üsküdar.
1941 übersetzte sie Selma Lagerlöfs Der Kaiser von Portugallien ins Türkische, 1945 Undine von Friedrich de la Motte Fouqué.
Werke (Auswahl)
- Kadıköyü'nün Romanı (1938)
- Ülker Fırtınası (1944)
- Ciğerdelen (1946)
- Dineyri Papazı (1955)
Quellen
- Sâmiha Ayverdi: Mülâkatlar Kubbealti Publishing, 2005, ISBN 9756444150, S. 228 ff.
- Annemarie Schimmel: Morgenland und Abendland: mein west-östliches Leben. C.H.Beck, 2002, ISBN 3-406-49564-8
- Abdullah Uçman: Erol, Safiye in TDV İslam Ansiklopedisi. Band EK-1 (2016). Seite: 419–420
- Seçil Dumantepe: Erol, Safiye in Türk Edebiyatı İsimler Sözlüğü https://teis.yesevi.edu.tr/madde-detay/erol-safiye