Sagadate

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Sagadate (Sagadati) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Laga (Gemeinde Baucau).

Schnelle Fakten Daten ...
Sagadate
Der Wasserfall Safakarliu
Daten
Fläche 23,77 km²[1]
Einwohnerzahl 3.414 (2022)[2]
Chefe de Suco Aureliano de Jesus[3]
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Abuti 385
Alasafa 233
Auraba 448
Beliuali 310
Ia Sula 337
Naha-Afa 237
One-Bu'u 356
Samagata 38
Selegua 211
Sire-Bu'u 136
Ulabuti 59
Der Suco Sagadate
Samagata (Osttimor)
Samagata (Osttimor)
Samagata
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Sagadate
Orte Position[4] Höhe
Abuti  32′ 26″ S, 126° 43′ 20″ O 403 m
Alasafa  30′ 26″ S, 126° 40′ 45″ O 499 m
Auraba  31′ 4″ S, 126° 42′ 21″ O 280 m
Beliuali  30′ 50″ S, 126° 42′ 5″ O 322 m
Ia Sula  31′ 8″ S, 126° 41′ 36″ O 413 m
Naha-Afa  32′ 1″ S, 126° 42′ 37″ O 328 m
One-Bu'u  31′ 21″ S, 126° 41′ 33″ O 446 m
Samagata  31′ 20″ S, 126° 41′ 38″ O 446 m
Selegua  31′ 10″ S, 126° 41′ 27″ O 413 m
Sire-Bu'u  32′ 9″ S, 126° 43′ 26″ O 308 m
Ulabuti  30′ 35″ S, 126° 42′ 26″ O 268 m
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Traditionelles Haus in der Aldeia Sire-Bu'u

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Sagadate eine Fläche von 22,48 km².[5] Nun sind es 23,77 km².[1] Der Suco liegt im Osten des Verwaltungsamts Laga. Nördlich liegt der Suco Saelari, nordwestlich der Suco Samalari, westlich die Sucos Libagua und Tequinaumata und südlich der Suco Atelari. Im Osten grenzt Sagadate an das Verwaltungsamt Luro (Gemeinde Lautém) mit seinem Suco Afabubu. Grenzfluss ist hier der Liqueliu, ein Nebenfluss des Dasidara. In den Liqueliu mündet auch der Gomilafo, der den Osten des Sucos durchquert.[6]

Durch den Westen des Sucos führt eine Überlandstraße, die die Orte Baucau und Baguia miteinander verbindet. An ihr liegen das Dorf Alasafa (Alacafa) und ein größeres Siedlungszentrum, das aus den Orten Selegua (Selegoa), Ia Sula (Lasula), One-Bu'u (Onebu) und Samagata besteht. Östlich davon liegen die Orte Auraba (Uaraba), Beliuali (Beli Uali, Beliwali) und Ulabuti (Ulabute). Weiter im Osten liegen am Westufer des Liqueliu das Dorf Naha-Afa (Naafa) und zwischen den Flüssen Liqueliu und Gomilafo die Dörfer Sire-Bu'u (Sirebuu) und Abuti. Grundschulen gibt es im Siedlungszentrum (Escola Primaria Catolica Sadagati),[7] Alafasa, Auraba und Abuti. Das Siedlungszentrum verfügt zudem über eine medizinische Station.[8] Der Safakarliu ist ein Wasserfall in Sagadate.[9]

Im Suco befinden sich die elf Aldeias Abuti, Alasafa, Auraba, Beliuali, Ia Sula, Naha-Afa, One-Bu'u, Samagata, Selegua, Sire-Bu'u und Ulabuti.[10]

Einwohner

Im Suco leben 3.414 Einwohner (2022), davon sind 1.754 Männer und 1.660 Frauen. Im Suco gibt es 705 Haushalte.[2] Über 95 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Daneben wird Tetum Prasa gesprochen.[11]

Geschichte

Im August 1978 wurden vier osttimoresische Zivilisten am Berg Tokegua, nahe Samagata, von indonesischen Soldaten verhaftet. Sie hatten ihr Flüchtlingscamp auf der Suche nach Nahrung verlassen, hatten aber dafür keine Genehmigung. Eine Person wurde bei One-Bu'u getötet, eine weitere in Uasagia (Verwaltungsamt Laga) und eine dritte in Cotamutu vor dem versammelten Dorfeinwohnern.[12]

Politik

Sitz des Sucos
Aureliano de Jesus (2016)

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Aureliano de Jesus zum Chefe de Suco gewählt[13] und 2009, 2016[14][15] und 2023 in seinem Amt bestätigt.[3]

2023 wurden zum Chefe de Aldeias gewählt: Natalino José Freitas (Abuti), Avelino Baptisto Ximenes (Alasafa), Abel do Rosario Pereira (Auraba), Julião Mendes Pereira (Beliuali), Luís Castro Pereira (Ia Sula), Mateus da Costa Ximenes (Naha-Afa), Lourenço Gusmão Pereira (One-Bu'u), Pedro José Pereira (Samagata), Aleixo Belo Pereira (Selegua), Carlos Pinto Pereira (Sire-Bu'u) und Sebastião Soares (Ulabuti).[3]

Commons: Sagadate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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