Sandra Locher Benguerel

Schweizer Politikerin (SP) From Wikipedia, the free encyclopedia

Sandra Locher Benguerel (* 16. September 1975 in Solothurn; heimatberechtigt in Hasle bei Burgdorf) ist eine Schweizer Politikerin (SP).

Sandra Locher Benguerel (2019)

Leben

Sandra Locher Benguerel ist in Lüterkofen-Ichertswil im Kanton Solothurn aufgewachsen. Sie bildete sich am kantonalen Lehrerseminar in Solothurn zur Lehrerin aus und unterrichtete ab 1996 in den Kantonen Solothurn, St. Gallen und Graubünden als Primarlehrerin. Seit 2005 unterrichtet sie an der Scola Bilingua in Chur[1] und seit 2002 als Praxislehrperson an der Pädagogischen Hochschule Graubünden, wo sie seit 2014 Mitglied des Hochschulrates ist. Sie ist verheiratet und lebt in Chur.[2]

Politik

Sandra Locher Benguerel war 2010–2019 Mitglied des Grossen Rates des Kantons Graubünden, wo sie von 2010 bis 2014 in der Kommission für Bildung und Kultur tätig war und 2010 bis 2019 im Präsidium der Sozialdemokraten (SP).[2] Die Schwerpunkte ihrer Politik findet man in den Bereichen Bildung und Kultur, soziale Gerechtigkeit und der Gleichstellung des Geschlechtes. Bei den nationalen Parlamentswahlen vom 20. Oktober 2019 wurde sie für die SP in den Nationalrat bis zu ihrem Rücktritt 2023 gewählt.[3] Erfolgreich war ihr Engagement für die Erarbeitung eines Konzepts zur Förderung des schulischen Sprachaustausches in Graubünden.

Locher Benguerel war ab 2008 Mitglied des kantonalen Parteivorstandes und von 2009 bis 2016 Mitglied der Geschäftsleitung der SP Graubünden. Seit 2007 ist sie Geschäftsleitungsmitglied und seit 2015 tätig im Verband Lehrpersonen Graubünden. Engagiert hat sie sich auch 2015 als Präsidentin des Kantonalen Mädchenparlaments und ab 2014 in der Begleitgruppe des Projekts Versorgt in Zusammenarbeit mit dem Frauenkulturarchiv Graubünden.[2] Auf nationaler Ebene setzte sie sich ein für eine gerechte Flüchtlingspolitik und eine optimale Förderung von Bildung und Kultur.

Einzelnachweise

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