Santa Paolina
italienische Gemeinde
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Santa Paolina ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Avellino in der Region Kampanien. Sie ist Teil der Bergkommune Comunità Montana Partenio - Vallo di Lauro.

| Santa Paolina | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Kampanien | |
| Provinz | Avellino (AV) | |
| Koordinaten | 41° 2′ N, 14° 51′ O | |
| Höhe | 550 m s.l.m. | |
| Fläche | 8 km² | |
| Einwohner | 1.135 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Fraktionen | Castelmozzo, Marotta, Picoli, Passo-Serra, Pietrarola, Ponte Zeza, Sala, Santa Lucia, Viturano | |
| Postleitzahl | 83030 | |
| Vorwahl | 0825 | |
| ISTAT-Nummer | 064093 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Santa Paolinari | |
| Schutzpatron | Santa Paolina | |
| Website | Gemeinde Santa Paolina | |
Lage der Gemeinde Santa Paolina in der Provinz Avellino | ||
Lage und Einwohner
Die 1135 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) zählende Gemeinde Santa Paolina liegt rund 20 Kilometer nordöstlich von der Provinzhauptstadt Avellino Die Nachbargemeinden sind Montefusco, Montemiletto, Prata di Principato Ultra, Torrioni und Tufo. Die Ortsteile (Fraktionen) lauten Castelmozzo, Marotta, Picoli, Picoli Serra, Pietrarola, Ponte Zeza, Sala, Santa Lucia und Viturano.
Bevölkerungsentwicklung

Verkehrsanbindung
In rund 14 Kilometer Entfernung in südlicher Richtung besteht ein Anschluss an die Autostrada A16 (Avellino Est).
In der 6 Kilometer entfernten Nachbargemeinde Tufo liegt der nächste Bahnhof an der Bahnstrecke Benevento-Avellino.
Geschichte
Der Name leitet sich vom alten Bauernhaus “Sanctae Paulinae” ab, da es dort ein religiöses Gebäude gibt, das dem Schutzpatron der Stadt gewidmet ist.
Im Mittelalter gehörte das Dorf Giovanni Borgia D'Aragona und ging im Laufe der Jahre in den Besitz der Familie Caracciolo über. Im Jahr 1814 zerstörte ein großer Erdrutsch die Stadt teilweise, die weiter flussaufwärts an ihrem heutigen Standort wieder aufgebaut wurde.[2]
Wirtschaft
Früher basierte die Wirtschaft der Stadt hauptsächlich auf Landwirtschaft und Handwerk. in der Gegend gab es Keramikmanufakturen. Klöppeln war traditionell Frauensache, da Klöppeln eine wichtige Einnahmequelle darstellte. Der Handel mit Pferden und Packtieren war einst aktiv, ist heute aber kaum noch von Bedeutung. Die Ursprünge des Anbaus der Rebsorten Greco di Tufo und Aglianico liegen im Dunkel der Geschichte. Die erste Urkunde, die den Weinanbau erwähnt, stammt aus dem Jahr 1168 und nennt einen Standort zwischen Viturano und Montaperto, intensiver Anbau erfolgte jedoch erst in den 1960er Jahren.
