Savonnette
Taschenuhr, deren Zifferblatt durch einen Sprungdeckel über dem Uhrglas geschützt ist, der auf Knopfdruck aufspringt
From Wikipedia, the free encyclopedia
Mit dem Begriff Savonnette (von frz. ‚Seifchen‘, synonym Sprungdeckeluhr, Kapseluhr)[1] bezeichnet man eine Armband- sowie Taschenuhr, deren Zifferblatt durch einen Sprungdeckel über dem Uhrglas geschützt ist, der auf Knopfdruck aufspringt.

Im Gegensatz zur offenen Bauform Lépine liegt die Sekundenanzeige nicht in einer Linie mit der Krone und der Aufzugswelle, sondern orthogonal bei 6 Uhr,[2] was die Handhabung und Ablesbarkeit erleichtert. Diese Anordnung wurde später bei den Armbanduhren übernommen. Aufgrund des Sprungdeckels besitzt das Uhrengehäuse zwei Böden (Deckel).[2]
- Ebel-Sprungdeckelarmbanduhr (in echt goldener Zwanzig-Dollar-Münze von 1897 der USA)
- Meisterwerksarbeit, Ebel-Sprungdeckelarmbanduhr (in echt goldener Zwanzig-Dollar-Münze von 1897 der USA)
- Halbsavonnette
Halbsavonnette
Literatur
- Fritz von Osterhausen: Callweys Uhrenlexikon. Callwey, München 1999, ISBN 978-3-7667-1353-7.
- Helmut Kahlert, Richard Mühe, Gisbert L. Brunner: Armbanduhren: 100 Jahre Entwicklungsgeschichte. Callwey, München 1983; 5. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-7667-1241-1, S. 39 und 43.