Schamlesberg

Gemeindeteil der Stadt Gefrees im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Schamlesberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Gefrees im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Schamlesberg liegt in der Gemarkung Metzlersreuth.[3] Von besonderer Bedeutung ist der dort vorgefundene Chiastolithschieder, ein schwarzer Tonschiefer des ordovizischen Zeitalters.[4]

Schnelle Fakten Stadt Gefrees ...
Schamlesberg
Stadt Gefrees
Koordinaten: 50° 5′ N, 11° 45′ O
Höhe: 589 m ü. NHN
Einwohner: 45 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95482
Vorwahl: 09254
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Geografie

Das Dorf liegt im Fichtelgebirge westlich des Bischofsgrüner Forstes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2464 bei Gottmannsberg (0,8 km nördlich) bzw. nach Metzlersreuth (1 km südwestlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahre 1317 als „Schamansberg“ erstmals urkundlich erwähnt.[4]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schamlesberg aus sechs Anwesen (4 Achtelhöfe, 2 Sechstelhöfe). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Gefrees zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kastenamt Gefrees.[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Schamlesberg dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Schamlesberg dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Metzlersreuth und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Metzlersreuth zugewiesen.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schamlesberg am 1. Januar 1973 nach Gefrees eingemeindet.[8]

Ehemaliges Baudenkmal

  • Haus Nr. 5: Erneuerter, ehemals eingeschossiger Wohnstallbau, der Sturz der Haustür am Scheitelstein bezeichnet „CZ“, die Stalltür an der gleichen Stelle bezeichnet „1828“.[9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001812001819001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 3541424047564259443945
Häuser[10] 78889912
Quelle [7][11][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
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Religion

Schamlesberg war ursprünglich nach St. Matthäus (Bischofsgrün) gepfarrt und ist seit der Reformation ist der Ort evangelisch-lutherisch geprägt.[6] Seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Johannes der Täufer (Gefrees) zuständig.[12]

Literatur

Fußnoten

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