Scherbenland

Film von Lutz Pehnert und Ferdinand Hübner (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Scherbenland ist ein deutscher Dokumentarfilm von Lutz Pehnert und Ferdinand Hübner aus dem Jahr 2026. Der Film befasst sich mit Ton Steine Scherben, Rio Reiser und der Frage nach der gegenwärtigen Wirkung ihres musikalischen und politischen Erbes.[1][2]

TitelScherbenland
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Scherbenland
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 100 Minuten
Stab
Regie Lutz Pehnert, Ferdinand Hübner
Drehbuch Lutz Pehnert, Ferdinand Hübner
Produktion Susann Schimk
Musik Ton Steine Scherben
Kamera Thomas Lütz
Schnitt Thomas Kleinwächter
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Inhalt

Der Dokumentarfilm zeichnet die Geschichte der Band Ton Steine Scherben und ihres Wirkens im West-Berliner Bezirk Kreuzberg 36 der frühen 1970er Jahre nach. Ausgehend von Liedern wie Macht kaputt, was euch kaputt macht, Alles verändert sich und Der Traum ist aus verbindet er die Bandgeschichte mit Hausbesetzungen, politischen Auseinandersetzungen und der Suche nach alternativen Lebensformen.[3]

Zugleich richtet Scherbenland den Blick auf das heutige Berlin. Der Film begleitet dabei das Rap-Trio RAPK und die Musikerin Maike Rosa Vogel, die persönliche, geradlinige und berührende Lieder aus Kreuzberg schreibt. RAPK sind eine dreiköpfige Rap-Crew: Victor und Tariq rappen, Gustav dreht die Musikvideos. Sie kennen sich seit dem Kindergarten in Kreuzberg. Aus dem Aufeinandertreffen der Musik von Vogel und RAPK mit den alten Liedern von Ton Steine Scherben entsteht ein musikalischer Dialog über Vergangenheit und Gegenwart.[4]

Produktion und Veröffentlichung

Die Regie führten Lutz Pehnert und Ferdinand Hübner. Beide werden außerdem als Autoren des Films genannt. Produzentin ist Susann Schimk, Produktionsunternehmen die Berliner solo:film GmbH. Als Kameramann wird Thomas Lütz geführt.[5]

Scherbenland wurde in die Sektion Berlin Spezial des Filmfestivals achtung berlin eingeladen. Dort wurde der Film als Weltpremiere geführt. Vorführungen fanden am 21. April 2026 im Babylon und am 22. April 2026 im ACUDkino statt.

Der deutsche Kinostart ist für den 30. April 2026 angekündigt. Der Verleih in Deutschland liegt bei Salzgeber.

Einzelnachweise

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