Schlafsack
Hülle, in die man zum Schlafen hineinschlüpft
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Ein Schlafsack ist eine Hülle zum Schlafen, die den Körper mit Ausnahme von Kopf oder Gesicht (je nach Modell) umschließt. Der Oberstoff besteht je nach Verwendungszweck aus Leinen, Baumwolle, Vliesstoffen, Seide oder heute aus Kunstseide, und ist zur Wärmedämmung mit Kunstfasern, Wolle oder traditionell mit Daunen gefüttert. Die Form ist rechteckig oder mumienförmig, letztere ist heutzutage weiter verbreitet. Meist ist eine Kapuze vorhanden, selten auch Ärmel. Die meisten Schlafsäcke verfügen über einen seitlichen Reißverschluss, über den bei einigen Modellen zwei Exemplare zu einem breiteren Doppel-Schlafsack gekoppelt werden können. Aus Gründen der Hygiene kann ein Schlafsackinlett benutzt werden.

Schlafsäcke ersetzen sowohl die übliche Kombination aus Bettdecke und ggf. Unterbett (Bettware) als auch deren Umhüllungen/Bespannungen (Bettwäsche: Bezüge, Laken etc.). Sie ersetzen selten das Kopfkissen, häufiger den Kopfkissenbezug.
Schlafsäcke finden Verwendung als improvisierte Schlafstätte bei Übernachtung im Freien (Outdoor) und im Zelt sowie auf Reisen, besonders im Rucksacktourismus, beim Trekking und auf Expeditionen, häufig in Verbindung mit Isomatten oder Luftmatratzen als Schlafunterlage.
Bei der Verwendung im Außenbereich sind die wichtigsten Eigenschaften des Schlafsackes sein Temperaturbereich, in dem er dämmt, Masse und Packmaß.
Einer der Erfinder moderner Schlafsäcke war der Ski- und Faltbootpionier Carl Joseph Luther.[1]
Geschichte
Der Zeitraum der Entstehung von Schlafsäcken ist ungesichert. Es gibt frühe Exemplare von Schlafsäcken die aus Tierfellen und anderen organischen Materialien hergestellt wurden.
- Schlafsack aus Schaffellen im 19. Jahrhundert.
- Schlafsack für drei Personen aus Büffelfell aus den 1880er Jahren.
- Schlafsack der Hezhen (Nanaier) aus Rentierfell.
- Indianisches Baby in Schlafsack fixiert, ca. 1910.
Im Jahre 1876 wurde von Pryce Pryce-Jones ein Schlafsacktyp patentiert und nachfolgend in größeren Stückzahlen als „Euklisia Rug“ verkauft.[2]
Schlafsacktypen

Jugendherbergs- oder Hütten-Schlafsack
Dieser ungefütterte, rechteckige Schlafsack aus einfachem Nessel – teilweise auch Seide – dient ausschließlich hygienischen Zwecken. Er hat nur ein geringes Volumen sowie Gewicht und kann daher gut beim Wandern und Reisen mitgeführt werden. Seine Benutzung wird von den Betreibern der Jugendherbergen, Berghütten, Naturfreunde-Häuser und ähnlichen Unterkünften unterschiedlich geregelt. Teilweise ist er mangels vor Ort vorhandener Bettwäsche Pflicht wie etwa auf DAV-Hütten,[3] teilweise ist er optional und ermöglicht ggf., zusätzliche Kosten für das Leihen von Bettwäsche zu vermeiden, teilweise ist er verboten. Im Oberteil ist eine Tasche für das auf der Unterseite einzuschiebende Kopfkissen angearbeitet, am Einstieg ein Aufschlag zum Überdecken der Wolldecke. An den vier Ecken sind oft Bänder zum Befestigen des Schlafsacks am Bettgestell angebracht.
Mumienschlafsack
Dieser verdankt seinen Namen der gleich einer Mumie körpernahen Schnittform mit eingefasstem Kopf, die ein besonders hohes Wärmeretentionsvermögen bei vergleichsweise niedriger Masse verspricht. Er wird deshalb vorwiegend zum Übernachten im Zelt oder im Freien verwendet; hochwertige Ausführungen ermöglichen komfortablen Schlaf selbst noch bei extremem Frost.

Dazu wird nicht einfach nur eine größere Menge an hoch dämmendem Füllmaterial genutzt, sondern es werden auch konstruktive Maßnahmen umgesetzt, etwa dass Nähte keinen Direktkontakt von Außen- und Innenseite erzeugen und daher Kältebrücken vermieden werden, der Reißverschluss mit einer gefüllten Stoffbahn hinterlegt ist, oder mittels Kordelzug und Wärmekragen die Konvektionsströmung über die Gesichtsöffnung massiv reduziert wird, also angewärmte Luft nicht ungehindert aus dem Inneren nach oben außen entweicht und kalte Außenfuft hinein strömt. Zum Übernachten im Freien ohne Zelt werden Mumienschlafsäcke oft mit einem Biwaksack kombiniert, der als äußere Hülle zusätzlich wärmt und vor möglichem Niederschlag, Wind und anderen unerwünschten Einflüssen schützt.
Eine Variante der Mumienform ist die Eiform. Diese ist besonders im Brust- und Hüftbereich deutlich breiter geschnitten als der Mumienschlafsack und stellt daher einen Kompromiss aus Wärmeretentionsvermögen und Schlafkomfort dar. Besonders für Personen, die sich im Schlaf häufig bewegen bzw. umdrehen, oder Übergewichtige ist ein Ei-Schlafsack eine interessante Option.
Mumienschlafsäcke eignen sich gut für Rücken- und Seitenschläfer. Für Bauchschläfer sind sie nur bedingt geeignet. Die Eiform und flexible Materialien verbessern den Komfort in Bauchlage.
Für Kinder und Jugendliche werden sogenannte mitwachsende Schlafsäcke angeboten wie bspw. die Starlight-Reihe von deuter, deren Länge sich einstellen lässt. So kann der Schlafsack trotz Wachstum jahrelang verwendet werden, ohne dass übermäßig viel Luft im Innenraum aufgewärmt werden muss. Die längere Lebensdauer schont gegenüber Neukauf mehrerer Schlafsäcke in unterschiedlichen Größen Ressourcen, ist für Kunden günstiger, und reduziert für Händler die Anzahl vorzuhaltender Größenvarianten. Nachteilig ist das höhere Gewicht sowie Packmaß und der weniger passende Umfang im Vergleich zu Modellen mit fixer, passender Größe.
Deckenschlafsack
Diese meist rechteckig, teilweise auch urnenförmig geschnittenen Schlafsäcke können komplett geöffnet werden und als Decke fungieren, wodurch der Einsatztemperatur-Bereich nach oben ausgeweitet wird und eine flexiblere, vielseitigere Nutzung ermöglicht wird. Für die Umwandlung nutzen die meisten Modelle einen Reißverschluss an Fußende und Seite, seltener Druckknöpfe, Kordelzüge, oder Haken und Ösen. Für einige Modelle ist zusätzlich eine Verwendung als Mantel oder Poncho vorgesehen, so dass im Gegensatz zur umgelegten Decke beide Hände frei nutzbar bleiben und sie bei Bewegungen nicht abrutscht, und im Gegensatz zu einer isolierenden Jacke auch die Beine gewärmt werden. Einige Modelle wie etwa die Dreamwalker-Reihe von Exped verfügen über Kragen und Kapuze, andere wie die Moonblanket-Reihe von Ticket To The Moon nicht. Da für die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sowieso diverse Öffnungen etc. notwendig sind, werden einige Modelle auch gleich als Top- und/oder Under-Quilt für Hängematten konzipiert – für mehr Details dazu siehe unter #Alternativen.
Schlafsack mit Armen und Beinen
Der Schlafsack mit Armen und Beinen hat eine Körperform, also Arme und Beine, was Vorteile bei der Beweglichkeit im Zelt oder am Zeltplatz gibt. Der Schlafsack mit Armen und Beinen eignet sich besonders gut für sehr nachtaktive Schläfer.
Expeditionsschlafsack
Ein Expeditionsschlafsack ist für die Bedürfnisse bei Expeditionen und beim Höhenbergsteigen konstruiert. Der Schlafsack muss seinen Benutzer vor Temperaturen bis unter −40 °C schützen. Dazu besitzt er eine extreme Dämmung. Man unterscheidet Kunstfaser- und Daunenschlafsäcke.
Kunstfaserschlafsack
Kunstfaserschlafsäcke decken inzwischen im Extrembereich Temperaturen von bis zu −40 °C ab. Sie verwenden aufwendige Kunstfasern, die eine sehr hohe Wärmedämmung besitzen. Der Hauptvorteil von Kunstfaserschlafsäcken liegt in der Unempfindlichkeit gegenüber Wasser und Nässe. Sie sind aber in der Regel etwas schwerer als Daunenschlafsäcke.
Daunenschlafsack
Daunenschlafsäcke sind im Extrembereich bei Temperaturen von bis zu −50 °C geeignet. Die Schlafsäcke verwenden als Wärmedämmung Enten- oder Gänsedaunen. Das Mischungsverhältnis beschreibt die Relation von Daunen zu normalen Federn in der Füllung, je höher der Daunenanteil ist, desto besser dämmt der Schlafsack. Im Expeditionsbereich werden Mischungsverhältnisse von 90/10 bis 97/3 (Daune/Federn) verwendet.
Die Dämmwirkung der Daunenfüllung hängt vornehmlich von der Bauschkraft ab, die auch als Loft oder Fillpower bezeichnet wird. Die Bauschkraft wird in cuin gemessen.
Daunen sind feuchteempfindlicher und bei gleicher Dämmwirkung auch druckempfindlicher als synthetische Füllungen. Ab einer dreistelligen Zahl von Nutzungen beginnen die Daumen oft zu klumpen. Durch eine Wäsche mit maschineller Trocknung können die Daunen dann meist noch einige Male regeneriert werden.[4]
Innenschlafsack
Ein Innenschlafsack, auch als Inlett (nach dem englischen Wort inlet) bezeichnet, ist eine Art dünner Schlafsack aus Baumwolle, Vlies, Seide, Kunstfasern oder Kombinationen aus diesen Stoffen, der zusätzlich zu dem Schlafsack verwendet wird, um den Temperaturbereich des Schlafsackes zu steigern, Feuchtigkeit während des Schlafes vom Körper abzuleiten und den Schlafsack zu schonen und wie Bettwäsche sauber zu halten, um ihn nicht so oft reinigen zu müssen. Außerdem eignet sich ein Inlett bei warmen Temperaturen flexibel auch zum alleinigen Einsatz.
Schlafsäcke in der Raumfahrt

In der Schwerelosigkeit des Weltraums würde ein gewöhnliches Bett nicht funktionieren, da Oberbett, Kissen und schlussendlich der Schläfer selbst einfach von der Matratze abheben und davonschweben würden. Da auf Grund der fehlenden Schwerkraft weder eine dicke Matratze noch ein Lattenrost erforderlich sind, schlafen Raumfahrer in meist mumienförmigen, dünn gefütterten Schlafsäcken, die auf dem Boden oder an der Wand der Schlafkabine fixiert werden.
Strampelschlafsack

Ein Strampelsack beziehungsweise Babyschlafsack ist eine Sonderform des Schlafsacks, die nicht für den Einsatz im Outdoor-Bereich vorgesehen ist, sondern als reguläre Schlafgelegenheit für Säuglinge dient. Er weist als Besonderheit einen weiten Fußraum auf.
Leistungsangaben
Die Temperaturangaben für den Einsatzbereich von Schlafsäcken beruhen in Deutschland bis 2005 auf der DIN 7943, danach auf der EN 13537 oder nach ihrer Überarbeitung 2017 auf EN ISO 23537-1, die 2022 nochmal überarbeitet wurde. Die Varianten der Europäischen Norm weichen in Details voneinander ab, aber alle basieren auf Labortests, berücksichtigen die unterschiedliche Temperaturempfindung von Mann und Frau, sind für den Sport- und Freizeitbereich gedacht, und ermöglichen einen sinnvollen Vergleich verschiedener Modelle sowie Hersteller – mit etwas geringerer Präzision auch dann, wenn nach verschiedenen Norm-Versionen getestet wurden.

Nach EN werden ermittelt:
- Der Komfortbereich von der maximalen Temperatur (Tmax), bei der ein Nutzer unter einem teilweise geöffneten Schlafsack nicht zu sehr schwitzt um zu schlafen, bis hinunter zu seinem unteren Ende, der Komforttemperatur (Tcom), wo die „Norm-Frau“ (25 Jahre, 60 kg, 160 cm) ausgestreckt liegend acht Stunden schlafen kann, ohne irgendwo zu frieren.
- Der untere Grenzbereich (Tlim), bei dem der „Norm-Mann“ (25 Jahre, 70 kg, 173 cm) noch zusammengerollt acht Stunden schlafen kann, ohne zu frieren.
- Der Überlebensbereich (Text). Hier ist kein erholsamer Schlaf zu erwarten, sondern mit starkem Kälteempfinden zu rechnen, bis hin zu dem Risiko von Gesundheitsschäden und Unterkühlung. Die „Norm-Frau“ darf für mindestens sechs Stunden nicht erfrieren.
Diese Werte werden graphisch in einem Balkendiagramm zusammengefasst, wobei der oberste und der unterste Wert öfters wegelassen werden. Auf dem Diagramm wird zuerst das obere Ende des Komfortbereichs angegeben, dann folgt die tiefste Komforttemperatur der Frau, der tiefste Grenzbereich des Mannes und abschließend die Extremtemperatur.
Bei der Interpretation der Norm-Werte ist insbesondere zu beachten:
- Der Komfortbereich beschreibt den Temperaturbereich, innerhalb dessen ein unerfahrener Nutzer sich jederzeit wohl fühlt. Dieser Bereich wird oft visuell hervorgehoben. Er sollte für unerfahrene der Ausgangspunkt für die Wahl des Schlafsacks sein und die kälteste zu erwartende Umgebungstemperatur abdecken – zusätzlich sind ggf. Anpassungen nach oben bzw. unten entsprechend der persönlichen Situation und den Verhältnissen der geplanten Nutzung vorzunehmen.
- Die Kälteresistenz ist nicht bei allen Menschen gleich und schwankt bei derselben Person. Sie hängt stark von der körperlichen Gewöhnung und vom momentanen körperlichen und psychischen Zustand der Person ab. Wer am Tag körperlicher Anstrengung, Hunger, Nässe etc. ausgesetzt war – was zum Beispiel beim Wandern, Bergsteigen usw. regelmäßig der Fall sein kann – der wird in der Nacht weniger kälteresistent sein. Abhängig von Umgebungsbedingungen wie der Luffeuchtigkeit und dem Wind schwankt das Kälteempfinden. Die untere Grenze des Komfortbereichs liegt beim Mann tiefer als bei der Frau, bei jungen Menschen tiefer als bei älteren usw.
- Die EN-Norm-Werte werden mit einem Test-Dummy ermittelt, der mittelschwere lange Funktionsunterwäsche, Socken sowie eine Mütze trägt und auf einer Isomatte mit R-Wert von etwa 5 (variiert leicht) liegt, also sehr gut isolierend. Dieselbe Ausstattung muss in der realen Anwendung vorhanden sein, damit Schlafsäcke die Norm-Werte erreichen können.
- Kritik an dieser Norm geht dahin, dass die Feuchtigkeitsabgabe und Bewegungen einer Person im Schlaf nicht berücksichtigt werden und ausschließlich die Rückenschläferposition getestet wird. So können zum Beispiel durch konstruktive Optimierung der Luftdichtigkeit der Außenhülle im Labor sehr gute Ergebnisse erreicht werden, die in der Praxis durch Feuchtigkeitsstau innerhalb der Isolationsschicht bei niedrigen Temperaturen zu schlechteren Ergebnissen führen. Ein Schlafsack ohne isolierende Füllung auf der Unterseite könnte bei sehr geringem Gewicht tiefe Norm-Werte erreichen, aber diese wären in der Praxis nicht erreichbar, wenn menschliche Schläfer sich mit dem Schlafsack in Seitenlage drehen.
- Gemäß EN 23537-1 sind genaue Temperaturangaben für Kinderschlafsäcke nicht zulässig, da Kinder in ihrer Entwicklung stark divergieren.
Bewertung der unterschiedlichen Leistungsangaben
Unter dem praxisnäheren Nachweisverfahren der EU-Norm erreicht die Mehrzahl der Schlafsäcke nicht mehr die unter der alten DIN-Norm angegebenen überhöhten Leistungswerte.
Die US-Norm ASTM F1720 stellt das Leistungsvermögen eines Schlafsacks noch positiver dar, als dies die beiden anderen Normen tun.
Leistungsangaben militärischer Schlafsäcke erfolgen außerhalb der EU-Norm und zudem in Kombination weiterer spezifischer Ausrüstung des Soldaten. Sie geben deshalb für den zivilen Nutzer ebenfalls bei weitem zu positive Leistungswerte an. Zudem werden bei den militärischen Angaben auch noch sehr junge Männer zugrunde gelegt, weshalb – wegen der deutlich anderen Stoffwechselleistungen – eine noch höhere Kälteresistenz des angenommenen Nutzers zugrunde liegt.
Alternativen


Im Bereich des Ultraleichtwanderns werden häufig leichtgewichtigere Alternativen eingesetzt, deren Gewichtsersparnis neben der Materialwahl hauptsächlich darauf beruht, dass nicht zwingend benötigtes Material weggelassen wird. Ray Jardine schlug vor, zur Gewichtsersparnis den Bodenteil des Schlafsacks wegzulassen, da dieser ohnehin durch das Körpergewicht des Schläfers zusammengedrückt würde und so kaum dämmen könne. Er entwarf eine leichte Steppdecke mit geschlossener Fußbox, damit das untere Ende nicht verrutschen könne. In seinen Büchern verbreitet Jardine eine Bauanleitung zum selber nähen, mehrere Hersteller griffen das Prinzip auf, und es entwickelten sich verschiedene Varianten. Bei Top Bags ist die Unterseite nur eine Stoffbahn, in die die Isomatte eingeschoben werden kann. Bei Quilts entfällt auch diese Rückseite, so dass ein Quilt einer Steppdecke mit Fußteil nahekommt.[5] Bei wärmeren Temperaturen ist erwünscht, dass man zum Abkühlen Extremitäten sehr einfach aus dem Quilt heraus schauen lassen kann und das Quilt durch Bewegungen bzw. Drehungen vom Boden abhebt, um Luft herein ziehen zu lassen, während dies bei niedrigeren Temperaturen unerwünscht ist, weshalb dann das Quilt mit unterschiedlichen Gummiband-Konstruktionen mittig um die Isomatte fixiert wird. Es werden auch Modelle angeboten, die Schlafsack und Isomatte kombinieren.
Beim Hängemattencamping werden Underquilts eingesetzt, die die Hängematte nach unten dämmen. Da sie in die Hängematte gelegt durch das Gewicht des Schläfers zusammengedrückt und damit einen Großteil der Wärmedämmwirkung verlieren würden, hängt man sie von unten an die Hängematte. Sogenannte Half-Length-Underquilts sind nur halb so lang wie die Full-Length-Underquilts und dämmen von den Schultern bis zum Gesäß. Unter die Beine wird eine kurze Isomatte oder Kleidung gelegt.