Schnackenwerth

Ortsteil von Werneck From Wikipedia, the free encyclopedia

Schnackenwerth ist ein Gemeindeteil des Marktes Werneck im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt in Bayern.[2] Die Gemarkung Schnackenwerth hat eine Fläche von 5,017 km². Sie ist in 1072 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4680,11 m² haben.[1][3]

Schnelle Fakten Markt Werneck ...
Schnackenwerth
Markt Werneck
Koordinaten: 50° 1′ N, 10° 8′ O
Höhe: 229 m ü. NHN
Fläche: 5,02 km²[1]
Einwohner: 388 (1. März 2011)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 97440
Vorwahl: 09722
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Der Gaden

Geographie

Das Pfarrdorf befindet sich vier Kilometer nordöstlich von Werneck an der Bundesstraße 19, westlich der Wern am Schleeriether Bach. Nachbarorte sind im Westen Egenhausen, Schleerieth und Rundelshausen, im Süden Werneck und Ettleben, im Osten Bergrheinfeld und im Norden Geldersheim. Die Stadt Schweinfurt liegt etwa acht Kilometer nordöstlich.

Geschichte

Bei Schnackenwerth befindet sich eine heute kaum noch sichtbare Viereckschanze mit Keramikfunden aus der späten Latènezeit; es ist die nördlichste Viereckschanze in Bayern. Schnackenwerth wurde am 5. Februar 1015 erstmals urkundlich erwähnt.[4] Historische Namen sind „Werede“, „Werda“ und „Weritha“, die vom althochdeutschen werid (Insel, erhöhtes Land) abgeleitet werden.[5] Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Werneck eingegliedert.

Baudenkmäler

Das Ortsbild wird geprägt von der Pfarrkirche St. Andreas mit dem gut erhaltenen Gaden (ein einräumiges Haus) und dem Friedhof mit Kreuzweg und Friedhofskreuz. Daneben gibt es eine Feldkapelle mit einem Schmerzensweg und eine Lourdesgrotte. Weitere denkmalgeschützte Objekte sind der Gasthof und mehrere Bildstöcke.

Sport

Der SV Schnackenwerth mit einem Sportplatz am Ortsausgang Richtung Bergrheinfeld hat Abteilungen für Korbball, Fußball und Pétanque.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur

Das Dorf ist von der Landwirtschaft geprägt, viele Einwohner sind als Pendler in der Schweinfurter Industrie tätig.[5]

Die Staatsstraße 2246, die Fortsetzung der Bundesstraße 19, führt westlich durch den Ort, von dort ist die gut einen Kilometer südlich des Ortes gelegene Bundesautobahn 70 über die Anschlussstelle Werneck (AS 3) erreichbar. Schnackenwerth ist an das Radwegenetz des Marktes Werneck angeschlossen.[5]

Literatur

  • Björn-Uwe Abels: Die Viereckschanze bei Schnackenwerth In: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern 27 (1975) S. 284–286
Commons: Schnackenwerth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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