Schnappenhammer
Gemeindeteil der Stadt Wallenfels im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern)
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Schnappenhammer ist ein Gemeindeteil der Stadt Wallenfels im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).[2]
Schnappenhammer Stadt Wallenfels | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 17′ N, 11° 32′ O |
| Höhe: | 423 m ü. NHN |
| Einwohner: | 54 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96346 |
| Vorwahl: | 09262 |

Bis 1676 hatte Schnaid 15 Haushaltungen. 1604 vererbte Bischof Johann Philipp von Gebsattel den Eisenhammer oberhalb Wallenfels an den Kastner Endres Schnapp zu Kronach, "weshalb er ab jetzo (diesem Zeitpunkt) der Schnappenhammer genannt wird .
Geographie
Das Dorf liegt im Rodachgrund am rechten Ufer der Wilden Rodach und an der Lamitz, die dort als rechter Zufluss in die Wilde Rodach mündet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Bundesstraße 173 (0,4 km westlich) bzw. an Kleinthiemitz vorbei zur Kreisstraße KC 2 (0,6 km südöstlich), die dort unmittelbar in die Kreisstraße HO 28 mündet, die wiederum unmittelbar in die B 173 mündet. Weitere Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Wolfersgrün (3,4 km nördlich) und nach Vordere Schnaid (1 km nordöstlich).[3]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schnappenhammer aus zwei Anwesen (eine Schneidmühle mit Haus, Wirtshaus). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wallenfels aus. Das Vogteiamt Wallenfels war Grundherr der beiden Anwesen.[4]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Schnappenhammer dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Wallenfels und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Schnaid zugewiesen. Am 1. Januar 1972 wurde Schnappenhammer im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Wallenfels eingegliedert.[5]
Baudenkmal
- Floßbach
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Thomas in Wallenfels gepfarrt.[4] Die Protestanten sind nach St. Michael (Bernstein am Wald) gepfarrt.[16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Schnappenmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 158 (Digitalisat).
- Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 32). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1998, ISBN 3-7696-9698-0.
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 591.
Weblinks
- Schnappenhammer in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 15. Dezember 2021.
- Schnappenhammer in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 30. September 2020.
- Schnappenhammer im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 30. September 2020.