Schosshalde
Quartier/"Statistischer Bezirk", im Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde/Stadtteil IV in der Stadt Bern. Schweiz
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Die Schosshalde (berndeutsch Schosshaude []) ist ein statistischer Bezirk im Stadtteil IV, Kirchenfeld-Schosshalde im Osten von Bern. Im Bezirk liegen Egelmoos, Freudenberg, Jolimont nördlich der Buchserstrasse, Merzenacker, Ostring, Rosengarten, Schosshalde/Obstberg, Schönberg/Bitzius, Schönberg-Ost, Schöngrün/Vermont, Schosshaldenwald/Friedhof, Wyssloch und Zentrum Paul Klee. Im Osten bildet es die Stadtgrenze zu Ostermundigen.[5]
Im statistischen Bezirk betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 9023 Personen.
Davon waren 46,2 Prozent Männer und 53,8 Prozent Frauen.
2024 wurden 44 Personen eingebürgert. 71 Geburten standen 63 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 82 Ehen geschlossen und es gab 23 Scheidungen.
7136 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 1887 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 20.91 %).[2]
Die Arbeitslosenquote betrug 2.2 %.[3]
Die Zahl der bewohnten Gebäude war 1127[6] und es befanden sich dort 470 Arbeitsstätten mit 3650 Beschäftigten (beides Stand: 31. Dezember 2023).[4]
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 549 | 6.08 |
| 7–15 (Schule) | 750 | 8.31 |
| 16–19 (Ausbildung) | 290 | 3.21 |
| 20–64 (Berufsphase) | 5545 | 61.45 |
| ab 65 (Rentner) | 1889 | 20.94 |
Statistischer Bezirk von Bern | |
|---|---|
| Koordinaten | 602514 / 199671 |
| Höhenbereich | 520–596 m ü. M. |
| Fläche | 1,968 km² |
| Einwohner | 9023 (31. Dez. 2024)[1] |
| Bevölkerungsdichte | 4586 Einw./km² |
| Ausländeranteil | 20.91 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitslosenquote | 2.2 % (31. Dez. 2024)[3] |
| Arbeitsstätten | 470 (31. Dez. 2023)[4] |
| BFS-Nr. | 351022 |
| Postleitzahl | 3006, 3011, 3013 |
| Stadtteil | Kirchenfeld-Schosshalde |
Der Name Schosshalde wird auf die Moränenterrasse zwischen Schosshaldenstrasse, Schosshaldenwald, Oberer Zollgasse, Buchserstrasse und Egelgasse zurückgeführt. Obstberg war der Name eines Landhauses am Aargauerstalden.[7]
Das Unterwerk Schosshalde wurde 1952 errichtet.
Das 2005 eröffnete Zentrum Paul Klee ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum, das sich besonders dem Werk von Paul Klee widmet. Vom Rosengarten, der über 400 Rosen- und Irisarten sowie 28 verschiedene Rhododendren beherbergt, hat man auch einen der besten Blicke auf die Berner Altstadt. Von 1765 bis 1877 war es der Friedhof der Unteren Altstadt, erst seit 1913 ist der Garten eine öffentliche Anlage.[8]
In Planung befindet sich ein «Bypass» als Tunnel der häufig überlasteten Autobahn A6 zwischen Bern-Wankdorf und Muri, welche heute den Bezirk durchschneidet. Die jetzige Autobahn wird zur Stadtstrasse.[9] Es wird noch mit einer längeren Planungszeit gerechnet, die Eröffnung ist 2045 geplant. Bis dahin sollen die Pannenstreifen der Autobahn für den Verkehr umgenutzt werden.[10]

