Schusterbauernhaus

zweigeschossige Einfirstanlage, traufseitiger Satteldachbau mit an der Eingangsseite vorkragender Traufe (Gred), 1. Hälfte 18. Jahrhundert; mit Muttergottes-Relief; ehemaliger Pferdestall, erdgeschossiger, traufseitiger Satteldachbau, 2. Hälfte 19. From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Schusterbauernhaus aus dem Jahr 1750 wurde 2015 nach Plänen von Peter Haimerl umgebaut und ist unter der Artikelnummer D-1-62-000-6706 in der Denkmalliste Bayern eingetragen.[1][2]

Riem, Schusterbauernhaus vor dem Umbau

Lage

Das ehemalige Wohnstallstadelhaus befindet sich in der Münchner Ortslage Alt-Riem im Stockerweg 11.

Geschichte und Architektur

Es handelt sich um eine zweigeschossige Einfirstanlage. Die Eingangsseite des Satteldachbaus besitzt eine vorkragende Traufe (Gred) mit einem Muttergottes-Relief über der Eingangstür. Stefan Höglmaier von Euroboden kaufte und rettete das vor Verfall stehende Haus und beauftragte im Jahr 2012 den Münchner Architekten Peter Haimerl mit dem Umbau.[3] Das Haus besitzt zwei ineinander verschränkte Wohnungen. Ein Teil wurde erhalten und restauriert und der zweite Teil wurde mit einem gekippten Betonkubus versehen, der neue Qualitäten zeigt.[4]

Auszeichnungen

Denkmal

Das Bauernhaus steht unter Denkmalschutz und ist im Denkmalatlas des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege und in der Liste der Baudenkmäler in Riem eingetragen.[6]

Literatur

  • Nicolette Baumeister: Baukulturführer 106 – Schusterbauerhaus, München Alt-Riem. Koch, Schmidt u. Wilhelm 2016

Einzelnachweise

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