Schwebenried

Ortsteil von Arnstein From Wikipedia, the free encyclopedia

Schwebenried ist ein Gemeindeteil der Stadt Arnstein im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern.[3]

Schnelle Fakten Stadt Arnstein ...
Schwebenried
Stadt Arnstein
Koordinaten: 50° 1′ N, 10° 0′ O
Höhe: 245 m ü. NHN
Fläche: 16,02 km²[1]
Einwohner: 811 (31. Dez. 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 97450
Vorwahl: 09363
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Schwebenried aus südlicher Richtung
Schwebenried aus nordwestlicher Richtung

Geographie

Lage

Das Pfarrdorf Schwebenried liegt auf einer Höhe von 245 m ü. NN.[4]

Gemarkung

Die Gemarkung Schwebenried hat eine Fläche von 16,019 km². Sie ist in 2831 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5658,48 m² haben.[1][5] Nachbargemarkungen im Uhrzeigersinn im Norden beginnend sind Burghausen, Kaisten, Vasbühl, Schraudenbach, Arnstein, Büchold, Altbessingen.[1]

Geschichte

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde in die Stadt Arnstein eingegliedert.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Staatsstraßen 2277 und 2433 und die Kreisstraße MSP 1 führen durch Schwebenried.

Einrichtungen

Schnittpunktdenkmal Gemarkung Schwebenried – 50° 00′ n. Br., 10° 00′ ö. L
  • Pfarrkirche St. Michael
  • Kindergarten St. Michael
  • Volksschule Arnstein-Schwebenried (Quelle: Festschrift zur Einweihung der Grundschule Schwebenried 1993 (Um- und Anbau))
    • 1651: Erstmalige Erwähnung einer „Behausung, das Schulhaus genannt“ in einem Schätzungsbuch. Auch wird erwähnt, dass das Schulhaus durch den Krieg sehr gelitten habe und lässt darauf schließen, dass Schwebenried bereits vor dem Krieg um 1618 ein Schulhaus hatte.
    • 1783: Bau des Schulhauses mit einem Schulzimmer, einem Gemeinde- und einem Gerichtszimmer.
    • 1857: Schulneubau und Parallelbetrieb der alten und der neuen Schule.
    • 1886: Bau eines neuen Lehrsaales. Die Vereinigung beider Schulen zu einer blieb undurchgeführt und es waren weiterhin zwei Lehrer in Schwebenried tätig.
    • In den folgenden Jahren bis 1938 gab es keine großen Veränderungen im Schulbetrieb. Aus den Aufzeichnungen der Lehrer ist zu ersehen, dass es in der Regel zwei Klassen gab.
    • 1946: Einrichtung einer dritten Schulstelle. Als Klassenzimmer diente das Ratszimmer über dem großen Schulsaal.
    • 1. August 1964: Gründung der Verbandschule Schwebenried-Altbessingen.
    • 4. Dezember 1965: Schuleinweihung und Umzug in die neue Schule
    • Ab 1. August 1969 führt die Volksschule den Namen Volksschule (Verbandsschule) Schwebenried und umfasst die Schulorte Altbessingen, Büchold, Kaisten und Schwebenried.
    • Am 1. August 1970 wird Schwebenried Grundschule für Altbessingen, Büchold, Kaisten und Schwebenried.
    • 1. August 1973: Eingliederung der Orte Burghausen, Neubessingen und Wülfershausen in den Schulverband.
    • Nach der Gebiets- und Gemeindereform wurde der Name der Schule in Volksschule Arnstein-Schwebenried, Verbandsschule-(Grundschule) umbenannt.
    • 1984: Fertigstellung der Freisportanlage und des Pausenhofes.
    • 1991–1993: Um- und Anbau der Schule inklusive neuer Turnhalle, Außensportanlage und Pausenhof.

Persönlichkeiten

Commons: Schwebenried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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