Screaming Trees

US-amerikanische Band From Wikipedia, the free encyclopedia

Screaming Trees war eine 1985 in Ellensburg, Washington, gegründete Grungeband. Obwohl von den Fachjournalisten vielbeachtet, war die Band kommerziell nie so erfolgreich wie andere Grungebands, beispielsweise Nirvana oder Soundgarden.

Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Herkunft ...
Screaming Trees
Allgemeine Informationen
Herkunft Ellensburg, Vereinigte Staaten
Genre(s) Grunge, Garage-Rock, Psychedelic Rock, Indie-Rock
Aktive Jahre
Gründung 1985
Auflösung 2000
Website
Gründungsmitglieder
Mark Lanegan († 2022)
Van Conner († 2023)
Gary Lee Conner
Mark Pickerel (bis 1991)
Letzte Besetzung
Gesang
Mark Lanegan
Bass
Van Conner
Gitarre
Gary Lee Conner
Schlagzeug
Barrett Martin (ab 1991)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Josh Homme (1996–1998, Live)
Bass
Donna Dresch (1988, 1991, Live)
Schlagzeug
Sean Hollister (1991, Live)
Schlagzeug
Dan Peters (1991, Live)
Schließen

Bandgeschichte

Mit dem Lied Nearly Lost You von dem 1992 erschienenen Album Sweet Oblivion hatte die Band ihren ersten moderaten Hit. Zuvor hatten sie 1991 mit Chris Cornell (Soundgarden) als Produzenten ein Album mit dem Namen Uncle Anesthesia veröffentlicht. Das Album Dust von 1996 enthielt mit All I Know eine weitere Hitsingle. Trotzdem entschied man sich, die Band nach der anschließenden Tour vorerst ruhen zu lassen. Nachdem insbesondere Mark Lanegan mit seinen Solo-Alben immer erfolgreicher wurde, gab man im Anschluss an ein Konzert am 25. Juni 2000 offiziell das Ende der Screaming Trees bekannt.

Am 22. Februar 2022 starb unerwartet Sänger Mark Lanegan im Alter von 57 Jahren. Die Todesursache wurde bisher nicht offiziell bekannt gegeben. Lanegan litt an den Folgen einer schweren COVID-19-Erkrankung, bei der er im Frühjahr 2021 für mehrere Tage im Koma lag.

Im Dezember 2021 fiel Bassist Van Conner nach einer Notoperation am Magen auch ins Koma und erkrankte ebenfalls mit einem schweren Verlauf an COVID-19, die zu einem Thrombus in der Lunge führte. Seitdem litt er an schweren Atemwegsbeschwerden und Mobilitätseinschränkungen. Am 5. Januar 2023 wurde er mit einer Leberinfektion erneut ins Krankenhaus eingeliefert. Er verstarb daraufhin am 17. Januar 2023 im Alter von 55 Jahren an einer Pneumonie.[1]

Diskografie

Studioalben

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 UK  US
1992 Sweet Oblivion US141
(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. September 1992
1996 Dust UK32
(5 Wo.)UK
US134
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Juni 1996
Schließen

Weitere Studioalben

  • 1986: Clairvoyance
  • 1987: Even If and Especially When
  • 1988: Invisible Lantern
  • 1989: Buzz Factory
  • 1991: Uncle Anesthesia
  • 2011: Last Words: The Final Recordings

Livealben

  • 2023: Wrong Turn To Jahannam: Live From Egg Studio 1991
  • 2025: Creeping Night (Live San Luis Obispo ’86)

Kompilationen

  • 1991: Anthology: SST Years 1985–1989
  • 1992: Winter Songs Tour Tracks (Promo)
  • 1993: Canadian Tour Nineteen Ninety-Three (Promo)
  • 2001: Nearly Lost You
  • 2005: Ocean of Confusion: Songs of Screaming Trees 1990–1996
  • 2012: Original Album Classics (Box mit 3 CDs)

EPs

  • 1986: Other Worlds
  • 1989: Change Has Come
  • 1990: Something About Today
  • 1992: Winter Songs Tour Tracks

Singles

Weitere Informationen Jahr, Titel Album ...
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 UK
1992 Nearly Lost You
Sweet Oblivion
UK50
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: August 1992
1993 Dollar Bill
Sweet Oblivion
UK52
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 7. März 1993
1996 Sworn and Broken
Dust
UK76
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 23. November 1996
Schließen

Weitere Singles

  • 1991: Bed of Roses
  • 1991: Something About Today
  • 1993: Shadow of the Season
  • 1993: Butterfly
  • 1996: All I Know
  • 1996: Traveler

Quellen

Related Articles

Wikiwand AI