Sehlde (Elze)

Ortsteil der Stadt Elze From Wikipedia, the free encyclopedia

Sehlde ist ein südwestlicher Ortsteil der Stadt Elze im niedersächsischen Landkreis Hildesheim.

Schnelle Fakten Stadt Elze ...
Sehlde
Stadt Elze
Wappen von Sehlde
Koordinaten: 52° 6′ N,  42′ O
Höhe: 92 m ü. NHN
Fläche: 4,95 km²[1]
Einwohner: 445 (30. Juni 2022)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31008
Vorwahl: 05068
Sehlde (Niedersachsen)
Sehlde (Niedersachsen)
Lage von Sehlde in Niedersachsen
Kirchengebäude
Kirchengebäude
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Geografie

Die Wellbornstraße in Sehlde

Sehlde liegt etwas abseits zwischen den Bundesstraßen B 1 und B 3.

Geschichte

Ersterwähnung, Eingemeindungen

Erste urkundliche Erwähnung fand Sehlde um 1300 in Dokumenten der Bock von Nordholz, worin deren Besitz in Sehlde festgehalten wurde.

Durch die Gebietsreform in Niedersachsen wurde Sehlde am 1. März 1974 einer von sieben Ortsteilen der Stadt Elze.[2]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohnerQuelle
1910391[3]
1925890[4]
1933349[4]
1939319[4]
1950748[5]
1956610[5]
1973544[6]
2018456[1]
2024433[1]
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Politik

Stadtrat und Bürgermeister

Sehlde wird auf kommunaler Ebene vom Rat der Stadt Elze vertreten.

Ortsvorsteher

Die Ortsvorsteherin von Sehlde ist Carina Borchardt. Ihr Stellvertreter ist Dirk Garve.[7]

Wappen

Der Gemeinde wurde das Kommunalwappen am 28. September 1938 durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover verliehen. Der Landrat aus Alfeld überreichte es am 3. März 1939.[8]

Wappen von Sehlde
Wappen von Sehlde
Blasonierung: „In Rot ein goldenes Cheruskergefäß (sogenannte Situla) des 1. Jahrhunderts nach der Zeitenwende.“[8]
Wappenbegründung: Im Anschluss an das Wappen der in Sehlde einst ansässigen Familie „von Grapendorf“, das einen mittelalterlichen Topf zeigt, ist das Gemeindewappen von Sehlde gestaltet; nur erkor sich die Gemeinde jetzt dieses schöne cheruskische Gefäß, das beim Bau der Wasserleitung des Dorfes gefunden wurde, zum Wappensymbol.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Mittelpunkt des Ortes steht die Liebfrauenkirche. Die Kirche wurde um 1300 erbaut und wesentlich 1770 umgebaut. Nördlich und südlich der Kirche befindet sich ein denkmalgeschützter Friedhof.

Einzelnachweise

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