Selfkant-Kaserne

Liegenschaft der Bundeswehr, in der das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr seit seiner Aufstellung am 1. April 1991 stationiert ist From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Selfkant-Kaserne in Geilenkirchen ist eine Liegenschaft der Bundeswehr, in der das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr seit seiner Aufstellung am 1. April 1991 stationiert ist.

Schnelle Fakten Deutschland, Stationierte Truppenteile ...
Deutschland Selfkant-Kaserne
Kasernen-Schild (2012)

Kasernen-Schild (2012)

Land Deutschland Deutschland
Gemeinde Geilenkirchen
Koordinaten: 50° 58′ 59″ N,  6′ 22″ O
Stationierte Truppenteile
Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr Deutschland
Ehemals stationierte Truppenteile
Raketenartillerielehrbataillon 72

Raketenschule des Heeres
Raketenschule der Artillerie
Flugkörpergeschwader 2
Abgesetztes Kommando Fernmeldesektor 62
Custodial Team, 85th USAFAD
Canadian Forces Support Unit (Europe)
Canadian Forces Health Services Group Detachment

Deutschland

Deutschland
Deutschland
Deutschland
Deutschland
Vereinigte StaatenUnited States Army
Kanada
Kanada

Selfkant-Kaserne (Nordrhein-Westfalen)
Selfkant-Kaserne (Nordrhein-Westfalen)

Lage der Selfkant-Kaserne in Nordrhein-Westfalen

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Lage

Die Kaserne liegt im Ortsteil Niederheid etwa zwei Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen. Fünf Kilometer südwestlich befindet sich der NATO-Flugplatz Geilenkirchen. Nordöstlich der Kaserne schließt sich eine Standortschießanlage an. In der Teverener Heide sieben Kilometer südwestlich befand sich ein Standortübungsplatz.

Benennung

Die Kaserne wurde nach der Landschaft Selfkant benannt. Beim Bau der Kaserne lag diese im Selfkantkreis Geilenkirchen-Heinsberg, der mit Wirkung vom 1. Januar 1972 mit dem Landkreis Erkelenz zum heutigen Kreis Heinsberg zusammengelegt wurde.

Geschichte

Die Kaserne wurde für die Bundeswehr Ende der 1960er Jahre erbaut. 1970 verlegte zunächst das Raketenartillerielehrbataillon 72 in die Liegenschaft. 1973 wurde die Raketenschule des Heeres von der Donnerberg-Kaserne in Eschweiler hierher verlegt und im selben Jahr mit dem Raketenartillerielehrbataillon 72 zur Raketenschule der Artillerie fusioniert. 1981 wurde letztere als Lehrgruppe B in die Artillerieschule integriert und in die Rilchenberg-Kaserne nach Idar-Oberstein verlegt. Das 1968 auf dem späteren NATO-Flugplatz Geilenkirchen aufgestellte Flugkörpergeschwader 2 der Luftwaffe verlegte daraufhin in die Selfkant-Kaserne. Es war mit Flugkörpern vom Typ MGM-31 Pershing ausgestattet. Deren Gefechtsköpfe (Kernwaffen) wurden im Rahmen der nuklearen Teilhabe im Sondermunitionslager am nördlichen Rand des späteren NATO-Flugplatzes vier Kilometer südwestlich der Kaserne gelagert.[1] Das Flugkörpergeschwader 2 wurde 1991 aufgelöst. Seit dem 1. April 1991 ist das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr in der Selfkant-Kaserne stationiert. 2002 wurden etwa 30 Hektar der Kasernenfläche im Rahmen einer Konversion als Gewerbegebiet umgewidmet.

Dienststellen

Folgende Dienststellen sind oder waren in der Kaserne stationiert:

Aktuell:

Ehemalig:

Siehe auch

Commons: Selfkant-Kaserne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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