Sengbach
Nebenfluss der Wupper
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Der Sengbach ist ein linker Nebenfluss der Wupper in Nordrhein-Westfalen. Er entspringt bei Wermelskirchen im Rheinisch-Bergischen Kreis, quert rasch die Grenze zu Solingen, wird in der Sengbachtalsperre gestaut und mündet bei Glüder in die Wupper.
| Sengbach | ||
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Unterer Sengbach am Parkplatz Glüder | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 2736732 | |
| Lage | Nordrhein-Westfalen, Deutschland | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Wupper → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | In Wermelskirchen 51° 8′ 0″ N, 7° 12′ 1″ O | |
| Quellhöhe | 277 m ü. NN[1] | |
| Mündung | Bei Solingen-Glüder in die Wupper 51° 8′ 0″ N, 7° 7′ 11″ O | |
| Mündungshöhe | 82 m ü. NN[1] | |
| Höhenunterschied | 195 m | |
| Sohlgefälle | 26 ‰ | |
| Länge | 7,4 km[2] | |
| Einzugsgebiet | 14,333 km²[3] | |
| Großstädte | Solingen | |
| Mittelstädte | Wermelskirchen | |
Zuläufe und Bauwerke
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Die Gewässergüte beträgt I-II.[4]
Geographie
Quelle und Verlauf
Der Sengbach entspringt in einem Waldgebiet auf Wermelskirchener Stadtgebiet östlich der Anschlussstelle Wermelskirchen an der Bundesautobahn 1 und westlich der Bundesstraße 51. Er verläuft zunächst in südwestlicher, dann in westlicher Richtung und quert die Bundesautobahn 1. Südlich von Oberwinkelhausen passiert er die Stadtgrenze zu Solingen. Südlich und westlich von Höhrath wird das Wasser aus dem Sengbach in der Sengbachtalsperre aufgestaut. Von der Sperrmauer bei Strohnerhöh fließt der Sengbach in nördliche bzw. nordwestliche Richtung und mündet schließlich bei Glüder, im Bereich der Wupperbrücke Balkhauser Weg, linksseitig in die Wupper.[5] Die Gesamtlänge des Flusses wird mit 7429 m angegeben.
Zuflüsse
Der Sengbach verfügt über zahlreiche Zu- und Nebenflüsse, die in den amtlichen Gewässerkarten verzeichnet sind:[6]
- Fuchskauler Siefen (rechts)
- Ostringhauser Bach (rechts)
- Paulssiefen (links)
- Froschsiefen (links)
- Molchsiefen (rechts)
- Lurchsiefen (rechts)
- Unkensiefen (rechts)
- Oberwinkelhausener Bach (rechts)
- Schnittbänker Bach (rechts)
- Mertenskamper Delle (links)
- Mertenskamper Siefen (links)
- Mertenskamper Bach (rechts)
- Hasselsiefen (rechts)
- Sengsiefen (links)
- Unterwinkelhausener Bach (rechts)
- Rothlanddelle (rechts)
- Zeilingberger Siefen (rechts)
- Ellinghauser Bach (links)
- Brucher Bach (links)
- Neufelder Bach (rechts)
- Höhrather Bach (rechts)
- Hölverscheider Bach (links)
- Burgbracher Bach (links)
- Kirchbracher Bach (links)
- Sperrmauerbach (links)
- Brachener Bach (links)
- Hammersbach (links)
Schutzgebiete

Große Teile des Flusses sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Im Oberlauf des Sengbach handelt es sich dabei um das Naturschutzgebiet Sengbachtal auf Wermelskirchener Stadtgebiet, das die Kennung GL-044 hat. Es grenzt unmittelbar an das auf Solinger Stadtgebiet befindliche Naturschutzgebiet Oberes Sengbachtal an, das die Kennung SG-007 hat. Der Unterlauf des Flusses ist durch das Naturschutzgebiet Aue des unteren Sengbachtals geschützt, das unter der Kennung SG-008 im Solinger Landschaftsplan ausgewiesen ist.[7]
Zusätzlich unterliegt das Wassereinzugsgebiet der Sengbachtalsperre einem besonderen Schutz, da es sich um eine Trinkwassertalsperre handelt (Wasserschutzgebietsverordnung Sengbachtalsperre).[8]
