Sera Azuma

japanische Florettfechterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Sera Azuma (japanisch 東 晟良 Azuma Sera; geboren am 20. August 1999 in Wakayama) ist eine japanische Florettfechterin, die bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris eine Bronzemedaille gewann.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Sera Azuma
Nation Japan Japan
Geburtstag 20. August 1999
Geburtsort Wakayama, Japan
Größe 157 cm
Beruf Büroangestellte
Karriere
Disziplin Florett
Verein Kyodo Ky-Tec: Japan
Trainer Franck Boidin (national)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Asienspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Asienmeisterschaften 4 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Paris 2024 Florett Mannschaft
Weltmeisterschaften
Bronze Mailand 2023 Florett Mannschaft
Logo der Asian Games
 Asienspiele
Bronze Jakarta 2018 Florett
Gold Jakarta 2018 Florett Mannschaft
Bronze Hangzhou 2022 Florett Mannschaft
Asienmeisterschaften
Silber Hongkong 2017 Florett Mannschaft
Silber Bangkok 2018 Florett Mannschaft
Bronze Chiba 2019 Florett
Gold Chiba 2019 Florett Mannschaft
Bronze Seoul 2022 Florett
Gold Seoul 2022 Florett Mannschaft
Silber Wuxi 2023 Florett
Gold Wuxi 2023 Florett Mannschaft
Gold Kuwait 2024 Florett Mannschaft
Schließen

Leben

Sera Azuma stammt aus einer fechtenden Familie. Ihre Eltern gingen beide diesem Sport nach.[1] Miki Azuma, ihre Mutter, nahm auch an internationalen Wettkämpfen teil. Außer Sera Azuma selbst ist auch ihre ein Jahr ältere Schwester Rio Azuma Fechterin.[2]

Sera schloss die Oberschule in Wakayama ab und studierte ab 2018 an der Japanischen Sportuniversität in Tokio. Nach dem Studium nahm sie eine Arbeit bei der Firma Kyodo Kaitech auf.

Sportkarriere

Sera Azuma begann als Viertklässlerin mit dem Florettfechten und kämpft mit der rechten Hand. Als Oberschülerin gewann sie 2016 bei den asiatischen Junioren- und Kadettmeisterschaften Gold[3] und im Jahr darauf wurde sie japanische Meisterin im Florettfechten.[2]

2018 war sie bei den Asienspielen in Jakarta erfolgreich, sie erreichte mit dem japanischen Team den ersten Platz und konnte im Einzelwettbewerb Bronze gewinnen. Vier Jahre später sicherte sie sich mit dem japanischen Team bei den Asienspielen in Hangzhou die Bronzemedaille.

Sera Azuma nahm auch mehrfach an Asienmeisterschaften teil. Erstmals gewann sie 2017 mit dem japanischen Team die Silbermedaille. 2018 kam sie mit dem japanischen Team wieder auf den zweiten Platz. Ein Jahr später gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Chiba im Einzelwettkampf die Bronzemedaille und im Mannschaftswettbewerb die Goldmedaille.[4] Denselben Erfolg konnte sie bei den Asienmeisterschaften 2022 in Seoul feiern. 2023 erkämpfte sie sich im Mannschaftswettkampf Gold und im Einzelwettkampf Silber. Auch 2024 wurde sie mit dem japanischen Team bei den Asienmeisterschaften in Kuwait Erste.[5]

Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio, die wegen der COVID-19-Pandemie erst 2021 stattfanden, vertrat Sera Azuma zusammen mit ihrer Schwester Rio ihr Heimatland. Sera Azuma wurde im Einzel in der ersten Runde von der Kanadierin Kelleigh Ryann mit 12:11 besiegt und schied aus. Als Mitglied des japanischen Florettteams war sie im Mannschaftswettbewerb erfolgreicher und gelangte auf den sechsten Platz.

Mit dem japanischen Florettteam, bestehend aus Karin Miyawaki, Yūka Ueno und Komaki Kikuchi, kam sie 2023 bei den Fechtweltmeisterschaften auf den dritten Platz, nachdem sie vorher das Team aus den USA mit 45:34 besiegt hatten.[6]

Bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris unterlag sie im Einzelwettkampf in der Vorrunde Daphne Chan aus Hongkong mit 14:15 und schied aus. Sie startete auch im Mannschaftswettbewerb mit ihren Teamkolleginnen Karin Miyawaki, Yūka Ueno und Komaki Kikuchi und kam bis ins Halbfinale, in dem sich die Japanerinnen Italien mit 39:45 geschlagen geben mussten. Durch ihren Sieg über die Kanadierinnen mit 33:32, gewannen sie die Bronzemedaille.[7]

Auszeichnungen

2017 wurde Sera Azuma mit dem Wakayama City Sports Award ausgezeichnet.[2]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI