Serhat Karakayali

deutscher Soziologe und Migrationsforscher From Wikipedia, the free encyclopedia

Serhat Karakayali (* 10. Dezember 1971 in Duisburg) ist ein deutscher Soziologe und Migrationsforscher. Er ist Professor für Migration and Mobility an der Leuphana Universität Lüneburg.

Werdegang

Karakayali ist der Sohn türkischer Gastarbeiter und studierte von 1994 bis 1999 Soziologie, Politologie und Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.[1] Mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung promovierte er anschließend bis 2006 ebendort mit einer Arbeit zur Genealogie illegaler Migration.[1] Während seines Studiums war er 1998 an der Gründung von Kanak Attak beteiligt. 2008 gründete er mit weiteren das Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung.[2]

Ab 2009 war er in einer Post-Doc-Position am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beschäftigt. Anschließend war er Gastwissenschaftler an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.[3]

Im Jahr 2014 gehörte Karakayali zu den Mitbegründern des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitete ab 2020 die Abteilung Migration des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung.

Seit Juli 2021 ist er Professor für Migration and Mobility an der Fakultät Kulturwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg.

Auszeichnungen

  • 2025 Fulbright Award
  • 2025 LIAS Faculty Fellowship

Publikationen

Einzelnachweise

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