Serialisierung
Prozess in der Informatik zur Abbildung von strukturierten Daten auf eine sequenzielle Darstellungsform
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Serialisierung bezeichnet in der Informatik den Prozess, bei dem strukturierten Daten oder Objekte in eine lineare Folge von Bytes oder eine Zeichenkette umgewandelt werden. Serialisierung wird hauptsächlich für die Speicherung von Daten in Dateien, für die Übertragung über ein Rechnernetz (z. B. dem Internet) und für die Kommunikation zwischen Prozessen verwendet.

Übliche Speichermedien sind nur in der Lage, Datenströme zu speichern. Um Persistenz für ein Objekt zu erreichen, kann es serialisiert werden. Hier wird der komplette Zustand des Objektes, inklusive aller referenzierten Objekte, in einen Datenstrom umgewandelt, der anschließend auf ein Speichermedium geschrieben wird. Beispielsweise lassen sich Java-Objekte mit Gson in ihre serialisierte JSON-Darstellung konvertieren.
Die Umkehrung der Serialisierung, also die Umwandlung eines Datenstroms in Objekte, wird als Deserialisierung bezeichnet.
Serialisierungformate
Serialisierungformate lassen sich in binäre und textbasierte Formate einteilen. Binäre Serialisierungsformate sind auf Effizienz, Geschwindigkeit und geringen Speicherverbrauch optimiert. Textbasierte Formate sind menschenlesbar und eignen sich besonders für Konfigurationsdateien und Datenaustausch.
Bekannte binäre Serialisierungformate sind:
- Protocol Buffers
- MessagePack
Bekannte textbasierte Serialisierungformate sind: