Sernio

italienische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Sernio ist eine Gemeinde (comune) in der norditalienischen Provinz Sondrio in der Lombardei.

Schnelle Fakten
Sernio
Sernio (Italien)
Sernio (Italien)
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Sondrio (SO)
Lokale Bezeichnung Sèran
Koordinaten 46° 14′ N, 10° 12′ O
Höhe 632 m s.l.m.
Fläche 9,52 km²
Einwohner 496 (31. Dez. 2024)[1]
Fraktionen Biolo, Valchiosa
Postleitzahl 23030
Vorwahl 0342
ISTAT-Nummer 014059
Bezeichnung der Bewohner Serenaschi
Schutzpatron Cosmas und Damian
(27. September)
Website Gemeinde Sernio

Lage der Gemeinde Sernio in der Provinz Sondrio
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Lage und Einwohner

Die 496 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) zählende Gemeinde liegt rund 30 Kilometer nordöstlich von der Provinzhauptstadt Sondrio an der Adda im Veltlin und grenzt unmittelbar an die Provinz Brescia. Zur Schweizer Grenze bei Campocologno sind es knapp 7 Kilometer.

Die Nachbargemeinden sind Corteno Golgi (BS), Edolo (BS), Lovero, Tirano und Vervio.

Bevölkerungsentwicklung

Verkehrsanbindung

Die Gemeinde liegt an der Staatstrase 38 (Strada Statale 38 dello Stelvio) die von Piantedo nach Bozen führt.

Im nur 4 km entfernten Tirano liegt der nächste Bahnhof mit Verbindung nach Sondrio und weiter nach Lecco mit der Veltlinbahn. Dazu kommt eine Verbindung mit der Berninabahn in die Schweiz nach St. Moritz.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche Santi Cosma e Damiano und Beinhaus.
  • Kirche San Gottardo.
  • Kirche San Rocco
  • Oratorium Santa Maria della Neve mit Gemälde (XV. Jahrhundert). Eine alte geschnitzte und bemalte hölzerne Ancona von Giacomo del Maino (Mailand 1469 – Pavia 1505), der in den Hauptaltar der kleinen Kirche integriert ist (1486–1488).
  • Oratorium San Pietro (1769)
  • Palast Omodei (XVII Jahrhundert). Giovanni Antonio Omodei, obwohl er im Jahr 1623 ein elegantes Herrenhaus im Dorf und den mittelalterlichen Turm besaß, ließ im Stadtteil Piazza im Westen des Dorfes eine neue Residenz errichten und im Laufe des 18. Jahrhunderts mit der Erweiterung des Nordflügels erweitert.
  • Bei den "Baitelli" (im örtlichen Dialekt "Baitei") von Sernio[2][3] handelt es sich um den "Crot" des benachbarten Puschlav vergleichbare Rundbauten aus Trockenmauerwerk mit Kraggewölbe[4].

Söhne und Töchter

Literatur

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 391.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Sernio Online
  • Sernio auf tuttitalia.it/lombardia
Commons: Sernio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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