Sernio
italienische Gemeinde
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Sernio ist eine Gemeinde (comune) in der norditalienischen Provinz Sondrio in der Lombardei.
| Sernio | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Lombardei | |
| Provinz | Sondrio (SO) | |
| Lokale Bezeichnung | Sèran | |
| Koordinaten | 46° 14′ N, 10° 12′ O | |
| Höhe | 632 m s.l.m. | |
| Fläche | 9,52 km² | |
| Einwohner | 496 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Fraktionen | Biolo, Valchiosa | |
| Postleitzahl | 23030 | |
| Vorwahl | 0342 | |
| ISTAT-Nummer | 014059 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Serenaschi | |
| Schutzpatron | Cosmas und Damian (27. September) | |
| Website | Gemeinde Sernio | |
Lage der Gemeinde Sernio in der Provinz Sondrio | ||
Lage und Einwohner
Die 496 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) zählende Gemeinde liegt rund 30 Kilometer nordöstlich von der Provinzhauptstadt Sondrio an der Adda im Veltlin und grenzt unmittelbar an die Provinz Brescia. Zur Schweizer Grenze bei Campocologno sind es knapp 7 Kilometer.
Die Nachbargemeinden sind Corteno Golgi (BS), Edolo (BS), Lovero, Tirano und Vervio.
Bevölkerungsentwicklung

Verkehrsanbindung
Die Gemeinde liegt an der Staatstrase 38 (Strada Statale 38 dello Stelvio) die von Piantedo nach Bozen führt.
Im nur 4 km entfernten Tirano liegt der nächste Bahnhof mit Verbindung nach Sondrio und weiter nach Lecco mit der Veltlinbahn. Dazu kommt eine Verbindung mit der Berninabahn in die Schweiz nach St. Moritz.
Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche Santi Cosma e Damiano und Beinhaus.
- Kirche San Gottardo.
- Kirche San Rocco
- Oratorium Santa Maria della Neve mit Gemälde (XV. Jahrhundert). Eine alte geschnitzte und bemalte hölzerne Ancona von Giacomo del Maino (Mailand 1469 – Pavia 1505), der in den Hauptaltar der kleinen Kirche integriert ist (1486–1488).
- Oratorium San Pietro (1769)
- Palast Omodei (XVII Jahrhundert). Giovanni Antonio Omodei, obwohl er im Jahr 1623 ein elegantes Herrenhaus im Dorf und den mittelalterlichen Turm besaß, ließ im Stadtteil Piazza im Westen des Dorfes eine neue Residenz errichten und im Laufe des 18. Jahrhunderts mit der Erweiterung des Nordflügels erweitert.
- Bei den "Baitelli" (im örtlichen Dialekt "Baitei") von Sernio[2][3] handelt es sich um den "Crot" des benachbarten Puschlav vergleichbare Rundbauten aus Trockenmauerwerk mit Kraggewölbe[4].
Söhne und Töchter
- Aldo Maria Patroni (1904–1988), Jesuit, Bischof von Calicut.
Literatur
- Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 391.
- Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Sernio Online
- Sernio auf tuttitalia.it/lombardia
