Shelly Robertson

US-amerikanische Freestyle-Skierin From Wikipedia, the free encyclopedia

Shelly Robertson (verheiratete Barbero; * 8. April 1979 in Elko, Nevada) ist eine ehemalige US-amerikanische Freestyle-Skierin. Sie war auf die Buckelpisten-Disziplinen Moguls und Dual Moguls spezialisiert und feierte einen Weltcupsieg.

Schnelle Fakten Karriere, Podiumsplatzierungen ...
Shelly Robertson
Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 8. April 1979 (46 Jahre)
Geburtsort Elko, USA
Beruf Lehrerin, Innenarchitektin
Karriere
Disziplin Moguls, Dual Moguls
Verein Squaw Valley Freeride & Freestyle
Status zurückgetreten
Karriereende März 2010
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 9. Januar 1999
 Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 16. (2006/07)
 Moguls-Weltcup 7. (2006/07, 2007/08)
 Dual-Moguls-Weltcup 7. (2002/03)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Moguls 1 0 0
 Dual Moguls 0 0 2
 
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Biografie

Shelly Robertson begann im Alter von drei Jahren mit dem Skifahren. Als Kind zog sie nach Reno und trat dem Squaw Valley Freestyle Team bei.[1][2] Anfang September 1995 nahm sie am Mount Buller an den International Youth Championships teil.

Zweieinhalb Jahre später startete sie erstmals im Nor-Am Cup und erreichte binnen weniger Rennen ihren ersten Podestplatz. Ihre einzigen beiden Siege auf dieser Ebene gelangen ihr im Februar 2005 auf den Dual Moguls (Parallelbuckelpiste) in Fernie und Killington. Im Januar 1999 gab sie am Mont-Tremblant ihr Debüt im Freestyle-Skiing-Weltcup und schaffte drei Wochen später als Achte in Blackcomb ein erstes Spitzenresultat. In der Saison 2002/03 konnte sich Robertson erstmals in der erweiterten Weltspitze etablieren und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften im Deer Valley, wo sie Dual-Moguls-Neunte wurde. Wenig später belegte sie in Voss ihren ersten Weltcup-Podestplatz und wurde Siebente in der letztmals geführten Dual-Moguls-Disziplinenwertung.

In den folgenden Jahren stagnierten ihre Leistungen und sie verpasste die beiden nächsten Großereignisse. Nach starken Vorstellungen auf Nor-Am-Level gewann sie Ende März 2005 in Park City ihren ersten Staatsmeistertitel auf den Dual Moguls und holte in der Einzeldisziplin die Silbermedaille. Im Rahmen ihrer zweiten und letzten Weltmeisterschaften in Madonna di Campiglio erreichte sie als Moguls-Sechste und Dual-Moguls-Siebente ihre besten Platzierungen bei einem Großereignis. Ihren einzigen Weltcupsieg feierte sie Anfang Februar 2008 im Deer Valley vor Margarita Marbler und Kristi Richards. Daraufhin belegte sie in der Moguls-Disziplinenwertung wie bereits im Jahr zuvor Rang sieben. Nachdem sie 2010 noch einmal US-Meisterin auf den Dual Moguls geworden war, beendete sie ihre aktive Laufbahn im Leistungssport.

Robertson absolvierte ein Studium an der University of Nevada, Reno, und arbeitete zunächst als Ski- und Mittelschullehrerin. Später machte sie sich mit einem eigenen Unternehmen als Designerin und Innenarchitektin selbstständig.[3] Sie ist seit 2016 verheiratet.

Erfolge

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

Weitere Informationen Saison, Gesamt ...
Saison Gesamt Moguls Dual Moguls
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
1998/9939.3122.12427.8
1999/0065.536.20
2000/0164.534.20
2002/0326.6612.4607.168
2003/0445.1916.261
2004/0589.430.39
2005/0643.1915.212
2006/0716.327.288
2007/0818.377.369
2008/0933.2710.239
2009/1040.2014.221
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Weltcupsiege

Robertson errang im Weltcup 3 Podestplätze, davon 1 Sieg:

Weitere Informationen Datum, Ort ...
Datum Ort Land Disziplin
2. Februar 2008Deer ValleyUSAMoguls
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Nor-Am Cup

  • Saison 1997/98: 4. Dual-Moguls-Wertung, 7. Moguls-Wertung
  • Saison 2001/02: 2. Dual-Moguls-Wertung, 9. Moguls-Wertung
  • 6 Podestplätze, davon 2 Siege:
Weitere Informationen Datum, Ort ...
Datum Ort Land Disziplin
5. Februar 2005FernieKanadaDual Moguls
13. Februar 2005KillingtonUSADual Moguls
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Weitere Erfolge

  • 2 US-amerikanische Meistertitel (Dual Moguls 2005 und 2010)
  • 2 US-amerikanische Vizemeistertitel (Moguls 2005 und 2008)
  • 3 Siege in FIS-Rennen

Einzelnachweise

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