Shibire

Film von Takuya Uchiyama (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Shibire (japanisch しびれ) ist ein japanischer Spielfilm unter der Regie von Takuya Uchiyama, der bei der 76. Berlinale in der Sektion Panorama seine internationale Premiere feierte. Der Film zeigt die Suche eines jungen Mannes, der nicht mehr spricht.

TitelShibire
Originaltitelしびれ
ProduktionslandJapan
OriginalspracheJapanisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Shibire
Originaltitel しびれ
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 2025
Länge 118 Minuten
Stab
Regie Takuya Uchiyama
Drehbuch Takuya Uchiyama
Besetzung
  • Takumi Kitamura: Daichi (als Erwachsener)
  • Yozuki Akimoto: Daichi (als Kind)
  • Anji Katō: Daichi (als Jugendlicher)
  • Masatoshi Nagase: Ohara
  • Rie Miyazawa: Aki
  • Yuka Konno: Oshine
  • Tsukasa Enomoto: junger Ohara
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Handlung

Durch ein Trauma, das ihm sein Vater zugefügt hatte, verlor Daichi die Fähigkeit zu sprechen. Er lebt mit seiner Mutter Aki in einer kleinen, provisorischen Wohnung auf dem Dach eines Gebäudes, ist aber viel allein, da Aki ihr Geld mit Jobs im Nachtleben verdient. Zu ihr hat er ein ambivalentes Verhältnis. Auch als die beiden zu Akis Schwester ziehen, bleibt Daichi isoliert. Nach wie vor fühlt er sich einsam und ohne jede Zugehörigkeit. Schließlich bricht er auf, um zu sehen, wo er als Kind mit seinem Vater wohnte. Dadurch setzt er eine Reihe von Ereignissen in Gang, die sein Leben verändern.[1] Er versöhnt sich mit dem entfremdeten Vater und die Auseinandersetzung mit den Schmerzen seiner Vergangenheit lässt ihn seine „Stimme“ wiederfinden.[2]

Hintergrund

Shibire ist der vierte Spielfilm unter der Regie von Takuya Uchiyama. Die Filmhandlung, die autobiografische Züge trägt, zieht sich über einen längeren Zeitraum und wurde in der Heimat des Regisseurs, der nordjapanischen Stadt Niigata, gedreht. Die Hauptrolle wird von verschiedenen Hauptdarstellern, dem Alter der jeweiligen gezeigten Zeitspanne entsprechend, gespielt. Bewusst wurden neben der eigentlichen Geschichte der Wind, das Meer und der Winter in Niigata im Film festgehalten, um den Zuschauern zu helfen, die schönen Fragmente des Alltags wahrzunehmen, die oft übersehen werden, wie der Regisseur in einer Einschätzung seines Films auf filmex.jp kommentierte.[2]

Der Film feierte im November 2025 in Japan auf dem 26. internationalen Filmfestival Tokyo FILMeX 2025 Premiere.[1] Dieses Filmfest hat zum Ziel, Werke von innovativen Regisseuren aus Asien und der ganzen Welt zu präsentieren.

Der Kinostart ist für das Jahr 2026 geplant.[3]

Rezeption

Christin Odoj bezeichnet Shibire auf nd aktuell als Sozialdrama und sensiblen, leisen Film trotz der Gewalt, die im Film vorkommt. Sie führt weiter aus, das der Schmerz in diesem Film still schreie.[4]

Auszeichnungen

  • 2025: Sonderpreis der Jury des 26. internationalen Filmfestivals Tokyo FILMeX für die Regie
  • 2026: Teilnahme an der 76. Berlinale in der Sektion Panorama

Einzelnachweise

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