Shinahota

Ort im Departamento Cochabamba, Bolivien From Wikipedia, the free encyclopedia

Shinahota ist eine Kleinstadt im Departamento Cochabamba im Tiefland des südamerikanischen Andenstaates Bolivien.

Schnelle Fakten Basisdaten, Politik ...
Shinahota
Basisdaten
Einwohner (Stand) 8565 Einw. (Volkszählung 2024)
RangRang 78
Höhe 267 m
Postleitzahl03-1602-0200-6001
Telefonvorwahl(+591)
Koordinaten 17° 0′ S, 65° 15′ W
Shinahota (Bolivien)
Shinahota (Bolivien)
Shinahota
Politik
DepartamentoCochabamba
ProvinzProvinz Tiraque
Klima

Klimadiagramm Villa Tunari
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Lage im Nahraum

Shinahota ist die bevölkerungsstärkste Stadt in der Provinz Tiraque und der zentrale Ort des im Jahr 2009 neu geschaffenen Municipios Shinahota. Die Ortschaft liegt ganz im Norden der Provinz auf einer Höhe von 267 m am östlichen Ufer des Río Vinchuta vor seiner Mündung in den Río Chapare.

Geographie

Shinahota liegt im bolivianischen Tiefland am nordöstlichen Rand der Anden-Gebirgskette der Cordillera Oriental in den bolivianischen Yungas.

Die mittlere Durchschnittstemperatur der Region liegt bei 27 °C (siehe Klimadiagramm Villa Tunari) und schwankt nur unwesentlich zwischen 23 °C im Juni und Juli und knapp 29 °C von November bis Februar. Das Klima ist ganzjährig humid, der Jahresniederschlag beträgt etwa 2.300 mm. Das Niederschlagsmaximum liegt in den Sommermonaten Dezember und Januar mit über 300 mm, weniger feucht sind die Wintermonate von Juni bis September mit jeweils 60 bis 100 mm Niederschlag.

Verkehrsnetz

Südwestlich von Shinahota in einer Entfernung von 183 Straßenkilometern liegt Cochabamba, die Hauptstadt des Departamentos.

Durch Cochabamba führt die 1657 km lange Nationalstraße Ruta 4, die ganz im Westen an der chilenischen Grenze bei Tambo Quemado beginnt und quer über den Altiplano und über Cochabamba nach Villa Tunari am Fuß der Kordillere führt. Von Villa Tunari sind es 22 Kilometer bis Shinahota und noch einmal zehn Kilometer bis zur Nachbarstadt Chimoré. Die Ruta 4 führt dann weiter bis zur Tiefland-Metropole Santa Cruz und endet schließlich im südöstlichen Teil des Landes an der Grenze zu Brasilien bei der Stadt Puerto Quijarro.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl der Ortschaft ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten stark angestiegen:

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Quelle
1992 3149 Volkszählung[1]
2001 4291 Volkszählung[2]
2012 5669 Volkszählung[3]
2024 8565 Volkszählung[4]
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Die Region weist einen hohen Anteil an Quechua-Bevölkerung auf, in der Provinz Tiraque sprechen 92,7 Prozent der Bevölkerung Quechua.[5]

Einzelnachweise

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