Siegfried Ressel
deutscher Filmemacher
From Wikipedia, the free encyclopedia
Siegfried Ressel (* 23. März 1958 in Potsdam[1]) ist ein deutscher Filmemacher.
Leben
Siegfried Ressel wuchs in Potsdam auf, wo er die Schule und eine Lehre absolvierte.[1] Er studierte Informatik in Budapest.[2][3] 1980 lernte er Carsten Wist kennen, mit dem er von 1990 bis 2001 den „Literaturladen Wist & Ressel“ leitete.[4] 1988 zog er nach West-Berlin. Bis 1992 arbeitete er als Hörfunkjournalist beim Sender Freies Berlin für S-F-Beat und Radio 4U.[4] Seit 2001 arbeitet er in der Dokumentarfilm-Redaktion der Filmstrom media GmbH Berlin, zudem ist er Gesellschafter der Filmproduktionsfirma a+r film.[1][4] Seit 2007 macht er eigene Dokumentarfilme für öffentlich-rechtliche Sender.
Filmografie
- 2007: Bis zum Horizont und zurück (MDR/RBB)
- 2008: Millionenerbe gesucht: Wer kennt Jacques? (WDR)
- 2009: Plessa, Partisanendorf (3sat, über das Kriegsende im brandenburgischen Plessa)
- 2010: Gefangen im Bittersee (ZDF/Arte)
- 2011: Kongo Müller. Eine deutsch-deutsche Geschichte (ZDF/Arte)
- 2011: Hilbig. Eine Erinnerung (3sat)
- 2013: MdB – abgeordnet in den Bundestag (ZDFinfo/3sat)
- 2019: Mythos Suhrkamp (3sat)
Weblinks
- Siegfried Ressel bei IMDb
- AG Dok: Siegfried Ressel ( vom 18. September 2013 im Webarchiv archive.today)