Simon Zagermann
deutscher Theater-, Film- und Fernsehschauspieler
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Simon Zagermann (* 1981 in München) ist ein deutscher Schauspieler.

Ausbildung und künstlerische Karriere
Zagermann studierte zwischen 2004 und 2008 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.[1] Er wirkte bereits am Nationaltheater Mannheim, dem Maxim-Gorki-Theater, Deutsches Nationaltheater Weimar, dem Schauspielhaus Graz, dem Schauspielhaus Wien, dem Burgtheater Wien und dem Theater Basel. Seit 2019 ist Simon Zagermann festes Ensemble-Mitglied des Residenztheaters München.[2] Er ist zudem Lehrbeauftragter im Fachbereich Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule[3] sowie der Bayerischen Theaterakademie August Everding.[4]
2014 erhielt Simon Zagermann eine Nominierung zum Schauspieler des Jahres für seine Darstellung des Alfred Loth in „Vor Sonnenaufgang“ in der Bearbeitung von Ewald Palmetshofer.
Theater (Auswahl)
Schauspielhaus Graz
- 2012: Nora (als Thorwald Helmer). Von Henrik Ibsen. Inszenierung: Wojtek Klemm[5][6]
Schauspielhaus Wien
- 2013: Die schmutzigen Hände - Les mains sales (als Hoederer). Von Jean-Paul Sartre. Inszenierung: Wojtek Klemm[7][8]
- 2013: Princip - Dieses Grab ist mir zu klein (als Nedeljko). Von Biljana Srbljanović. Inszenierung: Michał Zadara[9][10]
- 2014: Was es bedeutet baden zu gehen (als David). Von Bastian Sistig (Uraufführung). Inszenierung: Sebastian Schug[11][12][13]
Theater Basel
- 2015: Engel in Amerika (als Belize). Von Tony Kushner. Inszenierung: Simon Stone[14][15][16][17]
- 2015: Edward II. - Die Liebe bin ich (als König Edward II.). Von Ewald Palmetshofer nach Christopher Marlowe. Inszenierung: Nora Schlocker (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Wien und den Wiener Festwochen)[18]
- 2016: Drei Schwestern (als Viktor). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Simon Stone[19]
- 2016: Nirgends in Friede. Antigone (als Haimon). Von Darja Stocker nach Sophokles. Inszenierung: Felicitas Brucker[20][21][22][23]
- 2017: Oresteia (als Agamemnon). Musiktheater nach der Orestie von Aischylos mit Musik von Iannis Xenakis Inszenierung: Calixto Bieito Musikalische Leitung: Franck Ollu[24]
- 2017: Vor Sonnenaufgang (als Alfred Loth). Von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann. Inszenierung: Nora Schlocker[25]
- 2018: Othello X (als Othello). Von Nuran David Calis nach William Shakespeare. Inszenierung: Nuran David Calis[26]
- 2019: Hotel Strindberg (div. Rollen) Von Simon Stone nach August Strindberg. Inszenierung: Simon Stone (Eine Koproduktion des Theaters Basel mit dem Burgtheater Wien)[27][28]
- 2020: Graf Öderland (als Dr. Hahn / Ein Sträfling). Nach Max Frisch. Inszenierung: Stefan Bachmann[29]
Burgtheater Wien
- 2018: Hotel Strindberg (div. Rollen) Von Simon Stone nach August Strindberg. Inszenierung: Simon Stone (Eine Koproduktion des Burgtheaters Wien mit dem Theater Basel)[30]
Residenztheater München
- 2019: Drei Schwestern (als Viktor). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Simon Stone (Übernahme der Uraufführungsinszenierung vom Theater Basel)[31][32][33][34]
- 2019: Vor Sonnenaufgang (als Alfred Loth). Von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann. Inszenierung: Nora Schlocker (Übernahme der Uraufführung vom Theater Basel)[35]
- 2020: Einer gegen alle (Ensemble). Frei nach dem Roman von Oskar Maria Graf in einer Bearbeitung von Alexander Eisenach. Inszenierung: Alexander Eisenach[36]
- 2021: Dekalog (Ensemble). Nach dem gleichnamigen Drehbuch von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz Inszenierung: Calixto Bieito[37]
- 2021: Unsere Zeit (als Konrad). Von Simon Stone nach Motiven von Ödön von Horváth (Uraufführung/Auftragswerk). Inszenierung: Simon Stone[38][39][40][41][42][43]
- 2021: Graf Öderland (als Dr. Hahn / Ein Sträfling). Nach Max Frisch. Inszenierung: Stefan Bachmann (Übernahme der Inszenierung vom Theater Basel)[44]
- 2022: Gier unter Ulmen (als Simeon Cabot). Von Eugene O’Neill. Inszenierung: Evgeny Titov[45]
- 2022: Das Vermächtnis - The Inheritance (als Junger Mann / Jasper / Paul Wilcox / Anderer Agent). Von Matthew Lopez, frei nach dem Roman «Howards End» von E.M. Forster. Inszenierung: Philipp Stölzl[46][47]
- 2022: Der Schiffbruch der Fregatte Medusa (div. Rollen). Von Alexander Eisenach nach dem historischen Bericht von Jean-Baptiste Henri Savigny und Alexandre Corréard. Inszenierung: Alexander Eisenach[48]
- 2022: Das Käthchen von Heilbronn (als Theobald Friedeborn, Vater von Käthchen / Geheimrat). Nach Heinrich von Kleist. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach[49]
- 2023: Götz von Berlichingen (als Franz von Sickingen). Nach Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Alexander Eisenach[50][51][52]
- 2023: Peer Gynt (als Aslak, ein Schmied / Troll / Herr von Eberkopf / Ein norwegischer Kapitän). Inszenierung: Sebastian Baumgarten[53]
- 2023: Antigone (als Innenminister). Nach Sophokles und Slavoj Žižek. Inszenierung: Mateja Koležnik[54]
- 2023: Yvonne, Prinzessin von Burgund (als König Ignaz). Von Witold Gombrowicz. Inszenierung: Miloš Lolić[55]
- 2024: Moby-Dick (als Walfänger). Nach Herman Melville. Inszenierung: Stefan Pucher[56][57][58]
- 2024: Die Wildente (als Hjalmar Ekdal, sein Sohn). Nach Henrik Ibsen. Inszenierung: Johannes Holmen Dahl[59]
- 2025: Daddy (als Der Vater & Big Daddy). Von Marion Siéfert und Matthieu Bareyre. Inszenierung: Daniela Kranz[60]
- 2025: Kasimir und Karoline (als Kasimir). Von Ödön von Horváth. Inszenierung: Barbara Frey[61]
- 2026: Automatenbüfett (als Oberförster Wutlitz). Von Anna Gmeyner. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach[62][63]
Filmographie (Auswahl)
- 2005: Kommunikation ist alles (Hauptrolle). Kurzfilm. Regie: Nergis Usta[64][65]
- 2008: Tannöd
- 2008: Kinder des Sturms
- 2009: Mord mit Aussicht
- 2009: Hopfensommer
- 2010: SOKO Köln
- 2017: Drei Schwestern (als Viktor). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Simon Stone (3sat-Fernsehaufzeichnung der Uraufführungsinszenierung vom Theater Basel)[66]
- 2018: Tatort: Freies Land
- 2021: Strafe - Episode 4: Das Seehaus
- 2021: Der Pass - Staffel 2 (als SEK Einsatzleiter)
- 2024: Der Alte - Folge 458: Nur das Beste
- 2024: Friesland – Folge 20: Sterneduell
- 2026: Die Chefin (Fernsehserie, Folge Hardliner)
Ehrungen und Auszeichnungen
- 2016: Nestroy-Theaterpreis mit Ensemble für Engel in Amerika (Theater Basel) als beste Aufführung im deutschsprachigen Raum
- 2017: Einladung zum Schweizer Theatertreffen mit Ensemble für Engel in Amerika (Theater Basel)
- 2017: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel)
- 2017: Einladung zum Schweizer Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel)
- 2017: Stück des Jahres (Theater heute) mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel)
- 2017: Nominierung für Nestroy-Theaterpreis für Drei Schwestern (Theater Basel) als beste Aufführung im deutschsprachigen Raum
- 2019: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Ensemble für Hotel Strindberg (Theater Basel)[67]
- 2021: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Ensemble mit Graf Öderland (Theater Basel / Residenztheater München)
- 2022: Nominierung für Nestroy-Theaterpreis für Das Vermächtnis (Residenztheater München) als beste Aufführung im deutschsprachigen Raum
- 2023: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Ensemble mit Das Vermächtnis (Residenztheater München)