Sirari

Verwaltungsbezirk des Distrikts Tarime, Tansania From Wikipedia, the free encyclopedia

Sirari ist ein Verwaltungsbezirk (englisch Ward) des Distrikts Tarime in der tansanischen Region Mara.

Schnelle Fakten Basisdaten, Staat ...
Sirari
Sirari (Tansania)
Sirari (Tansania)
Sirari
Koordinaten  15′ 6″ S, 34° 28′ 34″ O
Basisdaten
Staat Tansania
Region Mara
Distrikt Tarime
Fläche 7 km²
Einwohner 28.862 (2022)
Dichte 4.123,1 Ew./km²
Postleitzahl 31409[1]
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Geografie

Sirari ist ein gemischter Bezirk im Norden von Tansania und Teil der Division Inchugu.[2] Er liegt rund 80 Kilometer nordöstlich der Regionshauptstadt Musoma an der Grenze zu Kenia. Der Bezirk besteht großteils aus der Grenzstadt Sirari, der Isebania auf keniatischer Seite gegenüberliegt.[3] Bei der Volkszählung 2022 lebten 28.862 Menschen in 6990 Haushalten[4] auf einer Fläche von sieben Quadratkilometern.[5]

Das Klima in Sirari ist tropisch mit regenreichem Sommer und trockenem Winter. Insgesamt regnet es jährlich im Durchschnitt 1409 Millimeter. Die Durchschnittstemperatur schwankt zwischen 19,9 Grad Celsius im Dezember und 21,4 Grad im Februar.[6]

Der Bezirk grenzt im Nordosten an Kenia und sonst an zwei Bezirke des Distrikts Tarime:[7]

Kenia
Regicheri Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Gwitiryo

Gliederung

Der Bezirk besteht aus vier Gemeinden (Swahili Mtaa) mit 15 Orten (Swahili Kitongoji):[8]

Sokoni
  • Mlimani
  • Sokoni
  • Nyairoma
  • Majengo Mapya
Buriba
  • Kenanso
  • Sirari
  • Nyatiti
  • Nyasoko
Mpakani
  • Forodhani
  • Kemwita Wahende
  • Nyamorege
  • Bondeni
Kanisani
  • Gwitanka
  • Kanisani
  • Nyatoraha

Infrastruktur

  • Bildung: Es gibt eine weiterführende Schule im Bezirk.[9] Die Sirari Secondary School ist eine staatliche Schule, die rund 200 Jugendliche bis zur 4. Stufe ausbildet (Stand 2025).[10]
  • Gesundheitseinrichtungen: Im Bezirk liegt ein öffentliches Gesundheitszentrum.[11]
  • Elektrizität, Wasser: Von den 5011 Gebäuden im Bezirk haben 1677 einen Stromanschluss von Tanesco, 1103 beziehen Strom aus anderen Quellen wie Solarzellen und Generatoren. In 2072 Gebäuden gibt es einen Wasseranschluss (Stand 2022).[12]
  • Gebäudenutzung: Von den 294 Gebäuden, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, sind 100 Geschäftslokale, gehören 49 religiösen Gemeinschaften, sind 46 Gästehäuser, 45 öffentliche Gebäude wie Schulen und Gesundheitseinrichtungen, 22 Bürogebäude, 15 Lagerhäuser, 14 Gewerbebetriebe, 10 Hotels, 5 industrielle Anlagen und eines ist ein Botschaftsgebäude (Stand 2022).[13]
  • Straße: In Sokoni befindet sich der Grenzübergang der asphaltierten Fernstraße T4 nach Kenia.[14]

Einzelnachweise

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