Sofia Scharback

schwedische Curlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Bygg Ida Sofia Scharback (* 9. April 1993 in Malung als Bygg Ida Sofia Mabergs) ist eine schwedische Curlerin. Derzeit spielt sie an der Position des Lead im Team von Anna Hasselborg.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Sofia Scharback
Nation Schweden Schweden
Voller Name Bygg Ida Sofia Scharback
Geburtstag 9. April 1993 (32 Jahre)
Geburtsort Malung, Schweden
Karriere
Verein Sundbybergs CK
Spielposition Lead
Spielhand rechts
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 3 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Mixed-EM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2018 Pyeongchang Frauen
Bronze 2022 Peking Frauen
Gold 2026 Mailand-Cortina Frauen
 Curling-Weltmeisterschaften
Silber 2018 North Bay
 Curling-Europameisterschaften
Silber 2016 Renfrewshire Frauen
Silber 2017 St. Gallen Frauen
Gold 2018 Tallinn Frauen
Gold 2019 Helsingborg Frauen
Silber 2021 Lillehammer Frauen
Silber 2024 Lohja Frauen
Gold 2025 Lohja Frauen
 Curling-Mixed-Europameisterschaften
Gold 2014 Kopenhagen Mixed
letzte Änderung: 23. Februar 2026
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Karriere

Sofia Scharback begann ihre internationale Karriere bei der Juniorenweltmeisterschaft 2011 als Lead im Team von Jonna McManus; die Mannschaft belegte den vierten Platz. Die gleiche Platzierung erreichte sie bei der Juniorenweltmeisterschaft 2012 im Team von Sara McManus; im darauffolgenden Jahr wurde sie wieder mit Sara McManus Fünfte.

2014 gewann sie als Lead in dem von ihrem Bruder Patric Mabergs geskippten Team die Goldmedaille bei der Mixed-Europameisterschaft 2014.

Bei der Weltmeisterschaft 2014 war sie als Ersatzspielerin im Team von Margaretha Sigfridsson dabei und wurde Siebte. Danach wechselte sie in das Team von Anna Hasselborg, mit dem sie bei der Weltmeisterschaft 2017 Vierte wurde.

Bei der Europameisterschaft 2016 zog sie mit Hasselborg in das Finale ein, verlor aber gegen das russische Team von Wiktorija Moissejewa. Auch bei der Europameisterschaft 2017 kam sie mit der schwedischen Mannschaft wieder in das Finale, musste sich aber Schottland (Skip: Eve Muirhead) geschlagen geben.

Scharback vertrat mit Anna Hasselborg, Sara McManus (Third) und Agnes Knochenhauer (Second) Schweden bei den Olympischen Winterspielen 2018.[1] Im Finale gegen Südkorea mit Skip Kim Eun-jung gewannen die Schwedinnen die Goldmedaille. Bei der Weltmeisterschaft 2018 im kanadischen North Bay unterlag sie im Finale der kanadischen Mannschaft um Jennifer Jones und gewann die Silbermedaille. Im November 2018 gewann sie mit dem Team Hasselborg durch einen Finalsieg gegen die Schweiz (Skip: Silvana Tirinzoni) die Europameisterschaft 2018; es war ihre erste Goldmedaille bei diesem Wettbewerb.

Scharback spielt mit dem Team Hasselborg auf der World Curling Tour und konnte dort mehrere Turniere gewinnen.[2] Im September 2018 gewann sie mit dem Elite 10 in Chatham-Kent ihr erstes Turnier des Grand Slam of Curling. Es war der erste Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier für das Team Hasselborg, aber auch der erste Sieg eines schwedischen Frauenteams.[3] Im Oktober 2018 errang sie den zweiten Grand-Slam-Sieg in Folge beim Masters in Truro.[4]

Bei den Olympischen Spielen 2022 gewann sie mit der schwedischen Mannschaft die Bronzemedaille.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann die 32-Jährige die Goldmedaille am 22. Februar in Cortina d’Ampezzo mit Anna Hasselborg (Skip) Sara McManus (Third), Agnes Knochenhauer (Second) und Johanna Heldin (Ersatz) im Finale gegen das Schweizer Team.

Privates

Im Mai 2025 heiratete sie Brady Scharback und nahm dessen Familiennamen an.

Commons: Sofia Mabergs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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