Soileco

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Soileco (Soi Leco, Soilesu, Soileso) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Bobonaro (Gemeinde Bobonaro). Der Suco ist Teil der Region Marobo.

Schnelle Fakten Daten ...
Soileco
In der Aldeia Soileco
Daten
Fläche 7,48 km²[1]
Einwohnerzahl 1.465 (2022)[2]
Chefe de Suco Marito Pereira Victor
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Ai-Aras 741
Soileco 596
Der Suco Soileco
Soileco (Osttimor)
Soileco (Osttimor)
Soileco
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Soileco
Orte Position[3] Höhe
Airas  59′ 10″ S, 125° 20′ 1″ O 818 m
Atuela  0′ 23″ S, 125° 20′ 48″ O 752 m
Bea Buci  58′ 54″ S, 125° 20′ 23″ O 594 m
Dilareman  0′ 9″ S, 125° 21′ 7″ O 702 m
Lesuaben  59′ 12″ S, 125° 20′ 19″ O 661 m
Suriubu  59′ 17″ S, 125° 21′ 13″ O 759 m
Talitereman  59′ 19″ S, 125° 20′ 6″ O 730 m
Name unbekannt (1)  59′ 34″ S, 125° 21′ 8″ O 617 m
Name unbekannt (2)  59′ 8″ S, 125° 21′ 0″ O 641 m
Name unbekannt (3)  59′ 4″ S, 125° 20′ 52″ O 618 m
Name unbekannt (4)  58′ 44″ S, 125° 20′ 41″ O 532 m
Name unbekannt (5)  59′ 6″ S, 125° 20′ 30″ O 529 m
Name unbekannt (6)  0′ 8″ S, 125° 20′ 42″ O 692 m
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Soileco liegt im Norden des Verwaltungsamts Bobonaro. Südöstlich befindet sich der Suco Maliubu, südlich Lourba, südwestlich Malilait, westlich der Suco Atu-Aben und nordwestlich der Suco Ilat-Laun. Im Osten und Nordosten grenzt Soileco an das Verwaltungsamt Atsabe (Gemeinde Ermera) mit den Sucos Laubono und Obulo.[4]

Der Marobo, ein Nebenfluss des Lóis, durchquert Soilecos Norden. In ihn mündet der Babalai, der die Grenze zu Maliubu bildet. Von Atu-Aben aus durchquert der Fluss Bulobu den Suco und mündet ebenfalls in den Marobo. Sibi ist ein mehrstufiger Wasserfall in Soileco. Er gilt als heiliger Ort, weswegen der öffentliche Zugang für Touristen erst 2023 beschlossen wurde.[5][6]

Soileco hat eine Fläche von 7,48 km²[1] und teilt sich in die zwei Aldeias Ai-Aras (Aiaras) und Soileco.[4][7]

Der Ort Talitereman (Soileco) liegt im Westen des Sucos, nahe der Grenze zum Suco Atu-Aben, am Osthang des Foho Ilat-Laun. Hier befinden sich der Sitz des Sucos und eine Grundschule, die Escola Primaria Soileco.[4][8][9] Weiter östlich liegen am Hang die Orte Lesuaben[4] und Bea Buci (Biabusi) sowie nördlich Airas.[5] An der Ostgrenze befindet sich das Dorf Suriubu (Siriubu). Im Süden liegen die Dörfer Atuela und Dilareman. In Dilareman befinden sich eine zweite Grundschule, eine Kapelle und an der Straße zu Atuela steht eine Sendeanlage der Timor Telecom.[4][5] Daneben gibt es eine Reihe von weiteren kleinen Siedlungen, wie Acupun, Ermori und Nakareman, und weit verstreut liegenden Häusern.[4]

Einwohner

Karfreitag in Dilareman

Im Suco leben 1.465 Einwohner (2022), davon sind 790 Männer und 675 Frauen. Im Suco gibt es 248 Haushalte.[2] Etwa 95 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. Etwa 5 % sprechen Tetum Prasa und eine kleine Minderheit Bunak.[10]

Politik

Der Sitz des Sucos in Talitereman

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Humberto Wilfrid zum Chefe de Suco gewählt.[11] Bei den Wahlen 2009 gewann Romualdo Leto-Mau,[12] 2016 Norberto M. Simão[13] und 2023 Marito Pereira Victor.[14]

Commons: Soileco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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