Sol Invictus (Album)

Album von Faith No More From Wikipedia, the free encyclopedia

Sol Invictus (lateinisch für „Unbesiegte Sonne“, Bezeichnung für den römischen Sonnengott) ist das siebte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Faith No More, das im Mai 2015 erschien. Es war das erste Studioalbum der Band seit 18 Jahren.

Veröffent-
lichung

13. Mai 2015

Label(s)

Reclamation Records

Format(e)

CD, Download, LP, Streaming

Schnelle Fakten Studioalbum von Faith No More, Veröffent-lichung ...
Sol Invictus
Studioalbum von Faith No More

Veröffent-
lichung

13. Mai 2015

Label(s)

Reclamation Records

Format(e)

CD, Download, LP, Streaming

Genre(s)

Alternative Metal, Rock

Titel (Anzahl)

10 (+ Bonustitel)

Länge

39:30 (+ Bonustitel)

Besetzung

Produktion

Billy Gould

Chronologie
Midlife Crisis: The Very Best of Faith No More
(2010)
Sol Invictus
Singleauskopplungen
28. November 2014 Motherfucker
3. März 2015 Superhero
25. November 2016 Cone of Shame
Schließen

Entstehung und Veröffentlichung

Die Band hatte sich 2009 neu formiert, elf Jahre nach ihrer Auflösung 1998. Sie ging in der Folge auf die The Second Coming Tour. Im Juli 2013 deutete Bassist Billy Gould an, dass die Band neue Lieder aufnehmen könnte, nachdem dies zunächst nicht geplant gewesen war. Gould sagte, die Band solle kreativ sein, jedoch nur, wenn alle Bandmitglieder sich darauf fokussierten: „We will do something again only when all members are with the focus on that, and ready for the challenge. This is not the time… yet.“[1] Am 29. Mai 2014 hieß es vonseiten der Band über Twitter, dass es „an der Zeit sei, ein wenig kreativ zu werden.“ Faith No More traten daraufhin im Londoner Hyde Park im Vorprogramm von Black Sabbath auf, wobei die Gruppe die beiden neuen Titel Motherfucker und Superhero (auch als Leader of Men bekannt) spielte. Weitere Hinweise erfolgten in der Folge durch Beiträge in den sozialen Medien. Im September 2014 wurde dann offiziell im Magazin Rolling Stone ein neues Album angekündigt.[2]

Die Erstveröffentlichung von Sol Invictus erfolgte schließlich am 13. Mai 2015, beim bandeigenen Label Reclamation Records, in Japan (Katalognummer: HSE-30351). Zwei Tage später folgte die weltweite Veröffentlichung. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD (Katalognummer: RRIPC002) und LP (Katalognummer: RRIPC002LPX) sowie zum Download und Streaming mit zehn Titeln. Die Japan erschien das Album mit dem Bonustitel Superhero Battaglia.[3]

Geschrieben wurden alle elf Lieder von Frontmann Mike Patton, zusammen mit seinen Bandkollegen Gould (9 Titel), Mike Bordin (4 Titel), Roddy Bottum (2 Titel) und Jon Hudson (1 Titel). Gould zeichnete darüber hinaus alleine für die Produktion aller Lieder verantwortlich.[3]

Titelliste

  1. Sol Invictus – 2:37
  2. Superhero – 5:15
  3. Sunny Side Up – 2:59
  4. Separation Anxiety – 3:44
  5. Cone of Shame – 4:40
  6. Rise of the Fall – 4:09
  7. Black Friday – 3:19
  8. Motherfucker – 3:33
  9. Matador – 6:08
  10. From the Dead – 3:06

Bonustitel

  1. Superhero Battaglia - 5:19

Singleauskopplungen

  1. Motherfucker (28. November 2014)[4]
  2. Superhero (3. März 2015)[5]
  3. Cone of Shame (25. November 2016)[6]

Promo-Singles

  1. Sunny Side Up (22. Juni 2015)[7]

Rezeption

Bei Laut.de erhielt das Album vier von fünf Sternen. Eberhard Dobler sprach vom „Rock-Comeback des Jahres“ und zog einen Vergleich mit King for a Day… Fool for a Lifetime (1995). Insgesamt sei die Band „im Herbst ihrer Karriere“ „unpeinlich hart und über Albumlänge durchaus unberechenbar.“ Das Album enthalte „fordernde Rockmusik, zu der sich trotzdem easy das Gehirn ausschalten lässt. Und genau so wollen wir das haben.“[8]

Auf Metal.de befand Michael Klaas, Sol Invictus sei „definitiv eine Steigerung im Gegensatz zum Vorgänger. Zwar kommt es nicht an die Klassiker heran, aber es wäre falsch, Faith No More deswegen abzuschreiben, da hier definitiv eines der besseren Alben, die dieses Jahr erschienen sind, vorliegt.“ Die Platte enthalte „viele große Momente, witzige Ideen und dermaßen einprägsame Hooks“ und sei daher ein „würdiges Come-Back-Album“. Die Bewertung lag bei acht von zehn Punkten.[9]

Chartplatzierungen

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[10]4 (7 Wo.)7
 Österreich (Ö3)[3]7 (6 Wo.)6
 Schweiz (IFPI)[11]3 (6 Wo.)6
 Vereinigte Staaten (Billboard)[12]15 (4 Wo.)4
 Vereinigtes Königreich (OCC)[13]6 (4 Wo.)4
Schließen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI