Solène Rigot
französische Schauspielerin und Musikerin
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Solène Rigot (* 1992 in Frankreich)[1] ist eine französische Schauspielerin und Musikerin.

Leben
Solène Rigot ist in Rosny-sous-Bois im Département Seine-Saint-Denis aufgewachsen. Als Kind erhielt sie Klavier- und Akkordeonunterricht,[2] aber die Zirkusschule auf der anderen Straßenseite ihres Zimmers hatte ihr besonderes Interesse geweckt. In der École Nationale des Arts du Cirque de Rosny-sous-Bois[3] lernte sie Akrobatik, Jonglieren und Einradfahren, auch auf dem Hochseil, sowie Tanz und öffentliche Darbietung.[2] Im Jahr 2010 war eine zufällig anwesende Casting-Direktorin von Rigots Kunstfertigkeit auf dem Seil derart beeindruckt, dass sie sie zu einer Filmrolle einlud, der Noémie in La Permission de minuit von Delphine Gleize.[2] Drei Jahre später spielt sie die Gilda in Die große Freiheit von Jean Denizot und wird für diese Nebenrolle mit dem Publikumspreis beim Festival Jean Carmet de Moulins ausgezeichnet.[4] Beim FIFF Namur 2016 erhält sie, gemeinsam mit drei anderen Darstellerinnen, für ihr Spiel der Karine in Orpheline von Arnaud des Pallières den Bayard-Filmpreis als beste Schauspielerin.[5]
Rigot ist außerdem Akkordeonspielerin der alternativen Pop-Rock-Band Mr. Crock.[6][7]
Filmografie (Auswahl)
- 2011: La Permission de minuit
- 2011: 17 Mädchen (Dix-sept filles)[8]
- 2011: Xanadu (Fernsehserie)
- 2013: Renoir
- 2013: Puppylove[9]
- 2013: Die große Freiheit (La Belle Vie)
- 2014: Treibsand (Lulu femme nue)
- 2014: Tonnerre
- 2015: Les Révoltés
- 2016: Saint Amour[10]
- 2016: Der Effekt des Wassers (L'Effet aquatique)
- 2016: Rastlos, Renée (Orpheline)[11]
- 2016: Die Beichte (La Confession)[12]
- 2018: Let the Girls Play (Comme des garçons)[13]
- 2018: Krieg der Träume (1918–1939: Les Rêves brisés de l'entre-deux-guerres, Fernsehserie)
- 2019: Ein Doktor auf Bestellung (Docteur?)[14]
- 2019: Auf dem falschen Dampfer (Temps de chien!, Fernsehfilm)[15]
- 2024: Shepherds
Preise
Gewonnen
- 2014: Publikumspreis beim Festival Jean Carmet de Moulins für die beste weibliche Nebenrolle in La Belle Vie[4]
- 2016: Bayard-Filmpreis beim FIFF Namur (Festival international du film francophone de Namur) als beste Schauspielerin für Orpheline (gemeinsam mit Adèle Haenel, Adèle Exarchopoulos und Véga Cuzytek)[5]
Nominiert
- 2018: Prix Lumières als beste Nachwuchsdarstellerin für Orpheline[16]
Weblinks
- Solène Rigot bei der Agentur V.D.L (französisch)
- Solène Rigot bei Allociné (französisch)
- Solène Rigot bei Crew United
- Solène Rigot in der Deutschen Synchronkartei
- Solène Rigot bei IMDb