Sonia Sanchez
US-amerikanische Dichterin, Dramatikerin und Bürgerrechtlerin
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Sonia Sanchez (geb. 9. September 1934 in Birmingham, Alabama) ist eine US-amerikanische Dichterin, Dramatikerin und Bürgerrechtlerin. Sie ist eine bekannte Vertreterin der Black-Arts-Bewegung. Ende 2011 wurde sie als erste Poet Laureate der Stadt Philadelphia berufen.[1] Zu ihren wichtigsten Auszeichnungen zählen der Wallace-Stevens-Award (2018), der Ruth-Lilly-Poetry-Prize (2022) und der Dorothy-und-Lillian-Gish-Preis (2021).[2][3][4]

Leben und Wirken
In den späten 1960er-Jahren lehrte sie an der San Francisco State University und gehörte zu den Vorreiterinnen der universitären Black-Studies-Bewegung.[5][6] Später wurde sie an der Temple University zur ersten Presidential Fellow berufen, bekleidete den Laura-Carnell-Lehrstuhl und trat 1999 in den Ruhestand.[6][7] Ende 2011 ernannte die Stadt Philadelphia Sanchez zur ersten Poet Laureate; sie verband das Amt mit Vermittlungs- und Mentoring-Aufgaben.[1]
Ihr literarisches Werk umfasst die Gedichtbände Homecoming (1969), We a BaddDDD People (1970), homegirls & handgrenades (1984) und Does Your House Have Lions? (1997). Does Your House Have Lions? wurde 1998 für den National Book Critics Circle Award nominiert.[8] Für ihr Gesamtwerk wurde sie vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Wallace-Stevens-Award (2018), dem Ruth-Lilly-Poetry-Prize (2022; in einem Jubiläumsjahrgang mit mehreren Geehrten) und dem Dorothy-und-Lillian-Gish-Preis (2021).[2][3][4]