Sonja Koch
Schweizer Richterin
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Sonja Koch (* 2. Dezember 1976; heimatberechtigt in Uezwil und Möriken-Wildegg) ist eine Schweizer Richterin. Seit 2019 ist sie Richterin am Bundesgericht.
Leben und Wirken
Koch studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Zürich und Lausanne. Nach ihrem Abschluss erwarb sie 2004 das aargauische Fürsprecherpatent und praktizierte in der Folge als Rechtsanwältin in Aarau. 2005 trat sie als Gerichtsschreiberin am Bezirksgericht Lenzburg in den Dienst der Schweizer Justiz, 2009 wechselte sie in gleicher Funktion an das Bundesgericht. Von 2012 bis 2014 war Koch wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundesamt für Justiz. Von der Universität Zürich wurde Koch 2014 mit der Schrift Asperationsprinzip und retrospektive Konkurrenz zur Dr. iur. promoviert. Anschliessend wurde sie als Präsidentin an das Regionalgericht Berner Jura-Seeland berufen. Von 2017 bis 2019 war sie zusätzlich nebenamtliche Richterin am Obergericht des Kantons Bern und von 2018 bis 2019 auch nebenamtliche Richterin am Bundesgericht. Am 25. September 2019 wurde Koch für die SVP zur Richterin am Bundesgericht gewählt.[1] Dort ist sie in der zweiten strafrechtlichen Abteilung eingesetzt.
Weblinks
- Sonja Koch beim Bundesgericht