Sopoty

Siedlung in Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Sopoty (deutsch Seepothen) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski.

Schnelle Fakten Basisdaten, Wirtschaft und Verkehr ...
Sopoty
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Sopoty (Polen)
Sopoty (Polen)
Sopoty
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Braniewo
Gmina: Wilczęta
Geographische Lage: 54° 11′ N, 19° 54′ O
Einwohner: 80 (2021[1])
Postleitzahl: 14-405
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: NBR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Wilczęta/DW 509ŁawkiStare Siedlisko/DW 506
KsiężnoKaginowoŁozy bzw. Stygajny
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig
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Geographische Lage

Sopoty liegt im Nordwestend der Woiwodschaft Ermland-Masuren, jeweils 21 Kilometer nordöstlich der früheren Kreisstadt Pasłęk bzw. südöstlich der heutigen Kreismetropole Braniewo.

Geschichte

Das Dorf Sepothen schrieb sich erst nach 1820 als Seepothen.[2] Am Südwestrand des Ortes stand eine Windmühle. 130 Einwohner zählte Seepothen im Jahre 1820.[3]

Im Jahre 1874 wurde Seepothen in den neu errichteten Amtsbezirk Deutschendorf (polnisch Wilczęta) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, eingegliedert.[4] Nach dessen Auflösung im Jahre 1881 kam Seepothen zum Amtsbezirk Lauck (polnisch Ławki).[5]

In Seepothen waren im Jahre 1900 212 Einwohner registriert.[6] Am 30. September 1928 vergrößerte sich die Landgemeinde, als der Gutsbezirk Kagenau (polnisch Kaginowo) eingemeindet wurde.[5] Im Jahre 1933 zählte das Dorf insgesamt 203 Einwohner, im Jahre 1939 waren es 196.[7]

Aufgrund der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen in Kriegsfolge an Polen erhielt Seepothen 1945 die polnische Namensform „Sopoty“. Heute ist das Dorf eine Ortschaft im Verbund der Gmina Wilczęta (Landgemeinde Deutschendorf) im Powiat Braniewski (Kreis Braunsberg), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2021 zählte das Dorf 80 Einwohner.[1]

Religion

Bis 1945 war Seepothen in den Sprengel Lauck der evangelischen vereinigten Kirchengemeinden Lauck-Ebersbach (polnisch Ławki-Stare Siedlisko) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert,[8] außerdem bis 1905 in die römisch-katholische Pfarrei Wusen (polnisch Osetnik), danach bis 1945 in die Pfarrei Mühlhausen i. Ostpr. (polnisch Młynary).[3]

Heute gehört Sopoty evangelischerseits zu Młynary, katholischerseits zur Kirche der Verklärung des Herrn in Wilczęta.

Verkehr

Sopoty liegt an einer Nebenstraße, die bei Wilczęta (Deutschendorf) von der Woiwodschaftsstraße 509 abzweigt und über Ławki (Lauck) bis nach Stare Siedlisko (Ebersbach) verläuft, wo sie auf die Woiwodschaftsstraße 506 trifft. Durch Sopoty verläuft eine weitere Straße, die Księżno (Fürstenau) mit Kaginowo (Kagenau) verbindet und weiter nach Łozy (Klingenberg) bzw. Stygajny (Stigehnen) führt.

Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Einzelnachweise

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