Sounds Like a Melody
Lied aus dem Jahr 1984 von Alphaville
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Sounds Like a Melody ist ein Popsong der Band Alphaville. Geschrieben wurde er von Marian Gold, Bernhard Lloyd und Frank Mertens. Er wurde am 14.[1] Mai 1984 in der „Special Long Version“ als Nachfolger des Nummer-eins-Hits Big in Japan veröffentlicht.[2][3] Der Song wurde von Andreas Budde produziert, während Wolfgang Loos[4] für zusätzliche Produktion und Programmierung verantwortlich war. Später übernahm die Band den Songtitel als Namen für ihr eigenes Musiklabel.[5]
| Sounds Like a Melody | |
|---|---|
| Alphaville | |
| Veröffentlichung | 14. Mai 1984 |
| Länge | 4:29 |
| Genre(s) | Synthie-Pop |
| Autor(en) | Bernhard Lloyd, Marian Gold, Frank Mertens |
| Produktion | Orlando |
| Album | Forever Young |
Musikalische Beschreibung
Im Text geht es um eine Liebesgeschichte, bei dem ein junger Mann sich im Kino vorstellt, seine Freundin und er würden Teil der Handlung auf der Leinwand werden.[6]
Die musikalische Struktur des Stückes wird von einem arpeggierten Synthesizer-Motiv geprägt, das den Song beginnt und beendet. Die am Ende des Songs hinzukommenden Streicher, die dem Motiv zudem symphonischen Charakter geben,[7] wurden von Wolfgang Loos arrangiert und von einem Ensemble der Deutschen Oper Berlin unter seinem Dirigat eingespielt.[8]
Der Song wurde als “sparkling radio hit” (Anders Wiik[9], deutsch: „glitzernder Radio-Hit“) bezeichnet. Amazon.com nennt den Song in einem Wortspiel ein “guilty synth pleasure” (David Daley[10], deutsch: „heimliches Synthesizer-Vergnügen“). Parallelen zum Schaffen von Jean Michel Jarre wurden ebenfalls gezogen.[11]
Weitere Veröffentlichungen
Die spanische Version des Songs wurde auf rotem Vinyl gepresst.[1] Sounds Like a Melody war auch auf Alphavilles im September 1984 erschienenen Debütalbum Forever Young enthalten.[12] Später erschien es in verschiedenen Versionen auf folgenden Veröffentlichungen der Band:
- First Harvest (Warner, 1992)[13]
- Stark Naked and Absolutely Live (Sounds Like A Melody, 2000) (Liveversion)[14]
- Forever Pop (Warner, 2001) (Staggman Remix)[15]
- Little America (DVD) (Harper & Co., 2001) (Liveversion)[16]
Auf dem 1988 erschienenen Remix-Album The Singles Collection fehlte der Song jedoch.[17]
Rezeption
Chartplatzierungen
Sounds Like a Melody wurde eine Nummer eins in Schweden[18] und erreichte Top-Ten-Platzierungen in weiteren europäischen Charts.[19] Sowohl in den deutschen als auch den österreichischen Single-Charts konnte sich Sounds Like a Melody auf Platz 3 platzieren, in den Charts der Schweiz auf Platz 4. In Österreich war der Song sogar erfolgreicher als der weltweite Hit Big In Japan.[20]
Der Song war mit Platz 16 in den deutschen Jahrescharts 1984 nicht so erfolgreich wie sein Vorgänger Big in Japan, der in Deutschland die meistverkaufte Single dieses Jahr war.[21] In den Schweizer Jahrescharts 1984 belegte der Song Platz 15,[22] in Österreich Platz 19.[23]
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Auszeichnungen für Musikverkäufe
1993 wurde Alphaville in Deutschland eine Goldene Schallplatte für die Single Sounds Like a Melody verliehen.[28]
| Land/Region | Auszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe) |
Verkäufe |
|---|---|---|
| 250.000 | ||
| Insgesamt | 250.000 |
Coverversionen
- 1994: Randy Bush[29]
- 2003: Lichtenfels[30]
- 2010: A Life Divided[31]
1993 wurde zudem ein Sample des Originals in Cappellas Song U Got 2 Let The Music verwendet.[32]
Weblinks
- Songtext und deutsche Übersetzung auf alphaville.nu