Splendid Yzlment

Musikalbum von Michel Portal From Wikipedia, the free encyclopedia

Splendid Yzlment ist ein Musikalbum von Michel Portal. Die vom 6. bis 10. Juli 1971 in Paris entstandenen Aufnahmen erschienen 1971 auf Columbia Records.

Veröffent-
lichung

6.–10. Juli 1971

Aufnahme

1971

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Michel Portal, Veröffent-lichung ...
Splendid Yzlment
Studioalbum von Michel Portal

Veröffent-
lichung

6.–10. Juli 1971

Aufnahme

1971

Label(s)

Columbia Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

4

Länge

38:40

Besetzung

Produktion

Claude Delcloo

Chronologie
Michel Portal, John Surman, Barre Phillips, Stu Martin, Jean-Pierre Drouet: Alors!!!
(1970)
Splendid Yzlment À Chateauvallon - No, No But It May Be
(1973)
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Hintergrund

Nach Our Meanings and Our Feelings (Pathé, 1968) und dem kollaborativ entstandenen Album Alors!!! (Futura 1970, mit John Surman, Barre Phillips, Stu Martin, Jean-Pierre Drouet) spielte der Multiinstrumentalist Michel Portal sein zweites Album unter eigenem Namen ein; beteiligt waren vier europäische Musiker, Pierre Favre (Schlagzeug), Gérard Marais (Gitarre), Runo Ericksson (Posaune, Harmonika) und der Holzbläser Jouk Minor; hinzu kamen die in Frankreich weilenden Amerikaner Howard Johnson (Tuba, Baritonsaxophon) und Barre Phillips (Bass).

Titelliste

  • Michel Portal: Splendid Yzlment (CBS – CBS 64567)[1]
  1. A1 Splendid Yzlment 7:05
  2. A2 Aquellos del Otro Lado 12:20
  3. B1 Kakashoos III (Barre Phillips) 6:15
  4. B2 Blindly and Continuously 14:05

Soweit nicht anders angegeben stammen die Kompositionen von Michel Portal.

Rezeption

Alain Drouot verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, Splendid Yzlment sei ein typisches Beispiel seiner Zeit. Es sei unverkennbar ein Produkt einer einzigartigen Ära (der späten 1960er Jahre), als amerikanische Musiker nach Paris strömten, das sich vorübergehend zu einem Zentrum des Free Jazz entwickelt hatte – sowohl Howard Johnson als auch Barre Phillips hätten bedeutende Beiträge zu dieser Session geleistet. Michel Portal habe sich von ihnen stark beeinflussen lassen, dabei aber weder seine Wurzeln noch seine anderen musikalischen Interessen vergessen. Das Endergebnis zeige, wie gekonnt er diese Einflüsse zu einem Ganzen vereinte, das bis heute zu den gelungensten Versuchen zähle, europäische und amerikanische Einflüsse zu vereinen. Die Musik sei kompromisslos und zeichne sich durch ausgedehnte Passagen mit ungezügelten Soli und mitreißendem Ensemblespiel aus. Ihr rebellischer Charakter sei unweigerlich ein Zeichen der Zeit, doch er wecke auch Hoffnung und verleihe der Musik ihre erhebende Kraft; selten habe Portals Musik so freudig geklungen. Die CD-Wiederveröffentlichung würde das Werk zurück in den Katalog bringen, das wohl als beste Einführung in Portals Schaffen gelten dürfe.[2]

Einzelnachweise

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