Staibra
Gemeindeteil der Stadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern)
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Staibra ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).[2]
Staibra Kreisstadt Kronach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 12′ N, 11° 22′ O |
| Höhe: | 480 m ü. NHN |
| Einwohner: | 39 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96317 |
| Vorwahl: | 09261 |
Geographie
Das Dorf besteht aus sieben Einzelsiedlungen, die sich alle auf halber Höhe zum Großen Roten Bühl (514 m ü. NHN, 1,1 km westlich) befinden. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Wüstbuch (1,1 km nordwestlich) bzw. nach Horlachen (1,3 km südöstlich).[3]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Staibra 3 Anwesen. Das Hochgericht übte das Rittergut Fischbach in begrenztem Umfang aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Stadtsteinach auszuliefern. Die Grundherrschaft über die drei Gütlein hatte das Rittergut Fischbach.[4]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Staibra dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Fischbach und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Fischbach zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Staibra im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Weißenbrunn eingegliedert.[5]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Jakobus (Fischbach) gepfarrt.[4]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Staibra. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 405 (Digitalisat).
- Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 32). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1998, ISBN 3-7696-9698-0.
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985, S. 94 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 644.
Weblinks
- Staibra in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 15. Dezember 2021.
- Staibra in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2020.
- Staibra im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 18. September 2020.