Stan Moody

englischer Snookerspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Stanley Robert „Stan“ Moody[3] (* 14. September 2006) ist ein englischer Snookerspieler aus Halifax in Yorkshire. 2023 gewann er die WSF Junior Championship und wurde Profi auf der World Snooker Tour.

Schnelle Fakten Profitour-Erfolge, Weltranglistenplatzierungen ...
Stan Moody
Geburtstag 14. September 2006 (19 Jahre)
Nationalität England England
Spitzname(n) The Action[1]
Profi ab 2023
Preisgeld 168.325 £ (Stand: 17. März 2026)
Höchstes Break 142[2] (Saudi Arabia Masters 2025)
Century Breaks 38 (Stand: 17. März 2026)
Profitour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 48 (Oktober 2025)
Aktuell 47 (Stand: 2. März 2026)
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Karriere

Anfänge

Stan Moody begann relativ spät mit dem Snooker. 2015 entdeckte er mit 9 Jahren im Urlaub einen Billardtisch und lernte danach das Spiel. Er nahm an Jugendturnieren teil, er errang schnell erste Erfolge und wurde schließlich zu einem der besten Spieler seiner Altersklasse in England.[4] 2019 und 2021 wurde er englischer U14-Meister (2020 wurde kein Turnier ausgetragen). Um sein Talent zu fördern, engagierten seine Eltern einen Trainer und einen profierfahrenen Mentalcoach. Außerdem konnten sie mit Shaun Murphy einen Top-10-Profispieler und Ex-Weltmeister als Mentor gewinnen.[5] 2022 bekam Moody eine Einladung für das Snooker Shoot-Out und konnte sein 1-Frame-Match zum Auftakt gegen den Profi Lu Ning gewinnen.[6] Im selben Jahr holte Moody sowohl den englischen U16- als auch den U18-Titel und gab in beiden Turnieren zusammengenommen von den Achtelfinals bis zu den Finals nur 3 Frames ab.

Bereits 2020 nahm er als 13-Jähriger an der Q School teil, bei der man sich für die Profitour qualifizieren konnte. Aber weder in diesem noch in den folgenden beiden Jahren kam er bei einem der Turniere über die dritte Runde hinaus. 2022 trat er erstmals auch bei der WSF Junior Championship an, einem weiteren Qualifikationsturnier des Profiverbands, und schied im Achtelfinale aus. Bei der Q Tour 2022/23 konnte er bei seiner ersten Teilnahme immerhin Platz 26 erreichen, was aber nicht zur Play-off-Teilnahme genügte. Bei den WSF Junior Championship 2023 schaffte er es aber dann bis ins Finale. Ein 5:1-Sieg über Langzeitkonkurrent Liam Pullen brachte ihm den Titel und damit verbunden mit 16 Jahren den Profistatus und die Startberechtigung für die Spielzeiten 2023/24 und 2024/25.[7] Anschließend spielte er auch noch das Hauptturnier der WSF Championship (ohne Altersbeschränkung) und kam auch dort ins Finale, das er aber glatt mit 0:5 gegen Ma Hailong verlor.[8]

Profikarriere

Sein erstes Profijahr begann erst einmal mit einer Reihe von Niederlagen. Erst im Oktober gelang ihm bei den Northern Ireland Open der erste Sieg gegen Zhou Yuelong, immerhin ein Top-32-Spieler. Er ließ auch noch einen Sieg über Gary Wilson folgen und erreichte das Achtelfinale. Es war sein größter Saisonerfolg, meist verlor er sein Auftaktspiel, zweimal kam er noch in die dritte Runde. Ähnlich begann die zweite Saison, bevor er bei den British Open 2024 wieder bis ins Achtelfinale kam. Er schlug nun auch mehrfach deutlich höher eingestufte Spieler wie Joe O’Connor, Zhang Anda und Ryan Day. Bei den Northern Ireland Open kam er ein drittes Mal unter die Letzten 16 und bei fast allen anderen Turnieren in die zweite oder dritte Runde. Der Auftaktsieg in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2025 brachte ihm schließlich genau die notwendigen Punkte, um in der Rangliste auf Platz 64 zu steigen, der ihm gerade so den Tourerhalt sicherte.

In der Saison 2025/26 verbesserte er kontinuierlich weiter seine Leistung und beim Wuhan Open gelang ihm mit einem 5:3-Sieg über Ding Junhui und einem 5:0 über Barry Hawkins, beide aus den Top 16, der Einzug ins Viertelfinale. Bei den British Open schlug er Kyren Wilson und Ali Carter und kam wieder unter die Letzten 8. Auch bei anderen Turnieren punktete er regelmäßig. Zwischenzeitlich kletterte er damit bis auf Platz 48.

Erfolge

Profiturniere:

Viertelfinale:

Qualifikationsturniere:

Quellen

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