Steinaweg
Ortschaft im Bezirk Krems
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Steinaweg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Furth bei Göttweig im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 191 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1966 bildete Steinaweg eine eigenständige Gemeinde.[2]
| Steinaweg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Steinaweg | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Furth bei Göttweig | |
| Koordinaten | 48° 22′ 5″ N, 15° 35′ 40″ O | |
| Höhe | 228 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 191 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 99,29 ha (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04194 | |
| Katastralgemeindenummer | 12171 | |
Blick vom Stift Göttweig auf den Ort | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das von den Landesstraßen L7104 und L7105 erschlossene Dorf erstreckt sich längs der Fladnitz, wo von links auch der Halterbach einfließt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 96 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit zwölf Häusern genannt, das nach Stift Göttweig eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Göttweig besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Göttweig und Hollenburg.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Steinaweg ein Drechsler, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Kammacher, eine Mühle, ein Schuster und ein Trafikant ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1967 die damaligen Ortsgemeinden Aigen, Furth, Palt und Steinaweg.[2]
Literatur
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 165.
