Sten Rynning

dänischer Politikwissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Sten Rynning (* 1967[1]) ist ein dänischer Politikwissenschaftler, der zu den Vertretern des Realismus in den Internationalen Beziehungen zählt. Er lehrt als Professor an der Syddansk Universitet (SDU) in Odense.[2] Er ist Direktor des Danish Institute of Advanced Study. 2011 gründete er das Center for War Studies an der SDU, das er bis 2019 leitete.

Rynning amtierte 2011 bis 2015 als Präsident der Nordic International Studies Association. 2021 wurde er zum Ritter des Dannebrogordens ernannt.

Rynning gehört gemeinsam mit seinem Kollegen Jens Ringsmose (ebenfalls SDU) zu denjenigen Politikwissenschaftlern, die sich für eine Rückkehr zum klassischen Realismus in den Internationalen Beziehungen aussprechen und den modernen Neorealismus kritisieren.[3] Moderne Neorealisten würden entweder davon ausgehen, dass alle Staaten „Status-quo-Spieler“ (defensiver Realismus) oder alle Staaten revisionistisch (offensiver Neorealismus) seien. Beide Denkweisen könnten Quellen und Dynamiken internationalen Wandels nicht erklären. Daher müsse der Realismus zu seinen Wurzeln zurückkehren.[4]

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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