Stephan Lohr
deutscher Literaturwissenschaftler sowie Verlags- und Rundfunk-Redakteur
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Leben
Lohr studierte die Fächer Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie[2] an der Leibniz Universität Hannover[3] und legte anschließend sein Staatsexamen für das höhere Lehramt ab.[2]
Ab 1977 arbeitete er als Verlagsredakteur beim Friedrich Verlag in Seelze, bevor er 1988 als Kulturredakteur zum NDR in Hannover wechselte. Dort leitete er ab 2008 die Literaturredaktion[2] und veröffentlichte als Leiter der Redaktion von NDR Kultur bis 2014 zahlreiche Hörfunkbeiträge, aber auch „einige Fernsehbeiträge zu vornehmlich kulturellen Themen“.[4]
In jüngerer Zeit beriet Lohr beispielsweise das Internationale Literaturfestival Göttinger Literaturherbst,[5] kuratierte die Hannah-Arendt-Tage in Hannover[3], moderierte Lesungen und Diskurse und verfasste diverse Kritiken.[5] Lohr starb am 25. Mai 2024 in Hannover.[6][7]
Publikationen (Auswahl)
- Rainer Lewandowski, Stephan Lohr: Bürgerliche Presse, Gewalt gegen links, Strategie der Gegenreform (= Reihe Politische Analysen), Starnberg: Raith, 1974, ISBN 978-3-921121-59-7 und ISBN 3-921121-59-0
- Stephan Lohr (Hrsg.): Goethe in Ökonomie, Technik und Politik (= Der Deutschunterricht, Jahrgang 39, Heft 4)
- Stephan Lohr (Hrsg.): Goethe in Ökonomie, Technik und Politik. „Blick vom Ende auf den Anfang, Goethes Welt-Ansichten und die Perspektiven der Gegenwart.“ Tagung. Hauptvorträge (= Loccumer Protokolle, [19]87, Heft 7), Velber [i.e.] Seelze: Friedrich; [Stuttgart]: Klett Verlag, 1987, ISBN 978-3-617-20016-2 und ISBN 3-617-20016-8; Inhaltsverzeichnis
- Stephan Lohr (Hrsg.): Kulturlandschaft Stadt 2000, Hannover: Fackelträger-Verlag, 1991, ISBN 978-3-7716-2316-6 und ISBN 3-7716-2316-2
- Stephan Lohr, Ludwig Zerull (Hrsg.): Die 1960er Jahre in Hannover. Künstler, Galerien und Straßenkunst. 2. Dezember 2007–30. März 2008, herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Sprengel-Museum Hannover, Hannover: Sprengel-Museum, 2007, ISBN 978-3-89169-206-6