Stephan Olvenstedt

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Stephan Olvenstedt (* 1570 in Burg (bei Magdeburg); † vor Oktober 1635 in Magdeburg) war Bürgermeister der Stadt Magdeburg und Schöffe am Magdeburger Schöffenstuhl.

Leben

Olvenstedt war 1607, 1610, 1613, 1616 und 1619 regierender Bürgermeister von Magdeburg. 1619 war er darüber hinaus auch Scholarch. Er war auch Schöffe am Magdeburger Schöffenstuhl. Bei der Zerstörung Magdeburgs im Jahr 1631 wurde er schwer verwundet. Der Prediger an der Katharinenkirche, Christoph Thodänus, brachte ihn verletzt in das Lager der die Stadt angreifenden kaiserlichen Truppen bei Fermersleben. Thodänus pflegte Olvenstedt, bis er genesen war. Darauf wurde Thodänus krank und wurde seinerseits durch Olvenstedt gepflegt.

Bei einem von Reichskanzler Axel Oxenstierna im Frühjahr 1634 nach Halberstadt einberufenen Konvent vertrat Olvenstedt die Stadt Magdeburg.[1]

Er verstarb im Zeitraum bis Oktober 1635 und hinterließ eine Witwe.

Olvenstedt war 1631 Eigentümer des Hauses (Neuer Weg 16) in der Magdeburger Altstadt.[2]

Literatur

  • Max Dittmar, Der erste Versuch zur Wiedererrichtung des magdeburgischen Schöffenstuhls nach dem 10./20. Mai 1631 in Geschichts-Blätter für Stadt und Land Magdeburg, 30. Jahrgang, Magdeburg 1895, Seite 162 f.

Einzelnachweise

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