Stephan Trescher
deutscher Kurator, Redner und Autor
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Leben
Nach einem Studium der Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Freien Universität Berlin wurde Stephan Trescher 1995 über die kanadische Künstlergruppe General Idea promoviert. Anschließend war er bis 1997 am LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster tätig. Seit 1998 ist Stephan Trescher freier Redner und Autor. Die Galerie Münsterland in Emsdetten leitete Trescher von 2013 bis 2016.[1] Von 2014 bis 2016 übernahm er die Beratertätigkeit für die Abteilung Kunst und Kultur der LVM-Versicherung in Münster.[2] Ab 2018 bis 2020 war Trescher zunächst stellvertretender und anschließend künstlerischer Leiter des Kunstmuseums Ahlen.[3][4] Von 2024 bis 2025 übernahm Trescher die kuratorische Interimsleitung der Städtischen Galerie in der Reithalle und des Kunstmuseums Marstall in Paderborn.[5] Trescher ist Radio-Moderator beim medienforum münster e.V.
Schriften
- Die kanadische Künstlergruppe General ldea, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 1996, ISBN 3-928342-63-0
- Light Boxes. Leuchtkastenkunst, 1999, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, Stephan Trescher, ISBN 978-3-933096-23-4
- bethang: eine Utopie zu den Städten Nürnberg, Fürth und Erlangen (edition bethang), 2008, Max Ackermann, Stephan Trescher, Karsten Neumann, ISBN 978-3-94295-304-7
- Schnellkurs Kunst der Gegenwart, DuMont Buchverlag, 2009, ISBN 978-3-8321-9135-1
- Armin Weinbrenner. In Farbe. Arbeiten 2008–2012, 2009, ISBN 978-3-86678-756-8
- Inge Gutbrod. Welt aus Wachs, Institut f. moderne Kunst Nürnberg (Herausgeber), Stephan Trescher (Autor), 2002, ISBN 978-3-933096-74-6
- Malerei 15, Ausst.-Kat. Kunstakademie Münster / Galerie Münsterland, Münster 2015 (Co-Autor), ISBN 978-3-944784-10-6
- Armin Weinbrenner – Zuckerbrot und Peitsche, Verlag Kettler Dortmund, 2019, ISBN 978-3-86206-728-2