Stephanie Buck

Kunsthistorikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Stephanie Buck (* 1964 in Kirn) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Museumsdirektorin.

Werdegang

Buck studierte von 1985 bis 1995 Kunstgeschichte, Galloromanische Philologie und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der FU Berlin und der Universität Würzburg. Sie wurde 1995 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zu Hans Holbein d. J. am englischen Hof promoviert. Im selben Jahr wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Kupferstichkabinett. Von 2001 bis 2004 war sie in gleicher Funktion an der Graphischen Sammlung des Städel Museums in Frankfurt am Main tätig. Ab 2006 war sie die für Zeichnungen verantwortliche Kuratorin an der Courtauld Gallery in London, bevor sie 2015 Direktorin des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wurde. 2018 wurde sie in die Sächsische Akademie der Künste aufgenommen.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Holbein am Hofe Heinrichs VIII. Reimer, Berlin 1997.
  • Die niederländischen Zeichnungen des 15. Jahrhunderts im Berliner Kupferstichkabinett. Kritischer Katalog (= Die Zeichnungen alter Meister im Berliner Kupferstichkabinett). Brepols, Turnhout 2001.
  • The impact of Hugo van der Goes as a draftsman. In: Master drawings. Band 41, 2003, S. 228–240.
  • (Bearb.): Wendepunkte deutscher Zeichenkunst. Spätgotik und Renaissance im Städel. Frankfurt am Main 2003.
  • „Grundlage der Kunst und Anfang all’ dieser Händearbeit ist Zeichnen und Malen“. Die Handzeichnung. In: Bruno Klein (Hrsg.): Gotik (= Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland. Band 3). Prestel, München 2007, S. 532–539.
  • mit Guido Messling (Bearb.): Zeichnen vor Dürer. Die Zeichnungen des 14. und 15. Jahrhunderts in der Universitätsbibliothek Erlangen. Michael Imhof, Petersberg 2009.
  • (Hrsg.): The young Dürer. Drawing the figure. London 2013.
  • Joachim von Sandrarts Holbeinbild. In: Susanne Meurer, Anna Schreurs-Morét, Lucia Simonato (Hrsg.): Aus aller Herren Länder. Die Künstler der „Teutschen Academie“ von Joachim von Sandrart (= Théorie de l’art). Brepols, Turnhout 2015, S. 195–209.

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