Steve Singer

US-amerikanischer Investigativjournalist From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Singer absolvierte ein Studium an der Cornell University und ging danach nach Texas.[1] Ab 1969 war er für den Houston Chronicle tätig, ab 1971 für Houston Journalism Review, die sich kritisch gegenüber anderen Medien und deren Berichterstattung aus Houston äußerte. Später arbeitete er in Dallas für den Hörfunk- und Fernsehsender KERA-PBS zunächst als Außenreporter, dann war er dort für Dokumentationen zuständig. 1977 wechselte er zu CBS Reports, ab Mai im darauffolgenden Jahr war er für die Reihe Close-Up von ABC tätig. In diesem Rahmen entstand die Dokumentation The Killing Ground, die er gemeinsam mit Tom Priestley realisierte. Für den Film waren Singer und Priestley bei der 1980 für den Oscar in der Kategorie bester Dokumentarfilm nominiert. 1980 wurde eine einstündige Fortsetzung über die weiteren Entwicklungen produziert.[2]

Ab 1988 arbeitete Singer für das Magazin 60 Minutes, er berichtete aus Japan u. a. über die dortige Mafia. 1990 kam er zurück nach Texas und arbeitete fortan als freischaffender Journalist. 2006 ging er in den Ruhestand.

Das Briscoe Center for American History übernahm Singers Unterlagen in seine Bestände.

Einzelnachweise

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