Steve Souza
US-amerikanischer Metal-Sänger
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Werdegang
Souza wurde 1983 Sänger der Band Legacy. Er sang zwei Jahre später das Demo First Strike is Deadly ein, wechselte aber kurz darauf zur Band Exodus, weil er sich dort bessere Chancen erhoffte.[1] Dort wurde er Nachfolger von Paul Baloff, der zuvor bei Exodus gefeuert wurde. Auf Souzas Empfehlung wurde Chuck Billy neuer Sänger bei Legacy, die sich später in Testament umbenannten. Da Baloff bei den Fans äußerst beliebt war, hatte Souza zunächst einen schweren Stand und wurde bei den ersten Konzerten teilweise mit Bierflaschen beworfen. Für Exodus sang Souza auf vier Studioalben, bevor sich die Band 1992 auflöste.[2]
Souza kehrte dem Musikgeschäft den Rücken und begann eine berufliche Umschulung und arbeitete später als Vorarbeiter in einer Firma, die Sicherheitstüren installiert. Im Jahre 2001 reformierten sich Exodus ein zweites Mal mit Baloff als Sänger. Nachdem Baloff jedoch ein Jahr später an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben war, kehrte Souza zu Exodus zurück und sang das Album Tempo of the Damned ein. Nach bandinternen Streitigkeiten wurde Souza Mitte 2005 gefeuert und durch Rob Dukes ersetzt.[3]
Zusammen mit Chuck Billy gründete Souza die Band Dublin Death Patrol, die bislang zwei Studioalben veröffentlichten. Im Jahre 2009 sang er auf dem Album Soverign der kanadischen Band Tenet. Zwei Jahre später gründete Souza zusammen mit dem Gitarristen Kosta Vavratakis die Band Hatriot, in der mittlerweile auch Souzas Söhne Cody und Nicholas spielen.
Ab Juni 2014 stieg Steve Souza wieder bei Exodus ein.[4] Im Januar 2025 teilte Exodus mit, dass man sich von Souza getrennt habe und Rob Dukes in den Sängerposten zurückkehre.[5] In Interviews und Statements wurde die Trennung als eine Entscheidung beschrieben, die man im Guten getroffen habe — sowohl Holt als auch Souza sprachen davon, dass es eine notwendige Veränderung gewesen sei.[6]
Diskografie
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