St. Bonifatius (Freckenhorst)

Kirchengebäude in Freckenhorst, Stift Freckenhorst From Wikipedia, the free encyclopedia

St. Bonifatius ist ein ehemaliges freiweltliches Damenstift mit einer Stiftskirche in Freckenhorst. Die offizielle Bezeichnung des Stiftes lautete 1776 „Das hochadelige, kaiserliche, freiweltliche Stift St. Bonifatius zu Freckenhorst“.

Westwerk der Stiftskirche St. Bonifatius
Grundriss der Stiftskirche 1886

Geschichte

Die Anlage eines Klosters in Freckenhorst geht nach der Überlieferung auf den durch eine Fuldaer Quelle gesicherten sächsischen Edelherren Everward und seine mutmaßliche Gemahlin Geva zurück.[1] Die Gründung erfolgte um 854. Damals stattete Bischof Liutbert von Münster das Stift mit Reliquien aus, darunter einer des Heiligen Bonifatius.

Klosterregel

Im 9. Jahrhundert war es noch üblich, dass Klostergründungen sich eine eigene Regel geben konnten. Als Rom die Unterwerfung aller Klöster unter eine kirchlich anerkannte Regel forderte, wurde wohl im 13. Jahrhundert (vor 1240) aus dem Kloster ein Stift und aus den Nonnen wurden Kanonissen, die wahrscheinlich Teile der Augustinerregel übernahmen.

Diese Annahme wird dadurch gestützt, dass bisweilen eine Äbtissin mehreren Häusern gleichzeitig vorstand, so in Westfalen neben Freckenhorst den Stiften Borghorst, Metelen, Nottuln, Essen und Vreden.

Die Äbtissinnen mussten ursprünglich aus einem edelfreien Haus stammen. Mit dem Aussterben der Dynastengeschlechter sank auch die Zahl der Kanonissen aus diesem Kreis. Daher sah sich die Gemeinschaft 1298 gezwungen, mit Beatrix von Grafschaft eine Kanonissin aus dem Stift Meschede zu wählen. Gleichzeitig mussten die Äbtissinnen seither eine Wahlkapitulation zur Anerkennung der Rechte des Konvents beschwören.

Kreuzverehrung

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Kreuzverehrung in Freckenhorst sehr populär. Der Kreuzkult und die Kreuzverehrung gilt in der Sippe der Grafen von Cappenberg als Tradition. Sie und ihre Erben sorgten für die Ausbreitung des von Bernhard von Clairvaux († 1153) gestifteten Zisterzienserordens und insbesondere die Ausbreitung des von Norbert († 1134) – Sohn des Grafen Heribert von Gennep, – Subdiakon am adeligen Stift Xanten, in Prémontré bei Laon gegründeten Ordens der Prämonstratenser, so u. a. in Cappenberg, Knechtsteden und Flaesheim. Aber zunächst hatten er und seine Mitkanoniker 1121 im Benediktinerkloster Laon die Regel des Heiligen Augustinus (Priestergenossenschaftsregel) angenommen.

Adeliges freiweltliches Stift

1473 verfielen Angehörige des Stiftes aufgrund eines Streites zwischen Äbtissin Bonizeth von Isenburg und dem Konvent um materielle Rechte der Exkommunikation. Diese tiefgreifende innere Entwicklung des Klosters kennzeichnet schließlich die im Jahre 1495 erfolgte Umwandlung in ein adeliges freiweltliches Stift. Papst Alexander VI. hatte dazu seine Zustimmung erteilt. Das Stift bewahrte bis zur Aufhebung seinen adeligen Charakter; die Äbtissinnen stammten bis 1688 aus edelfreiem Geschlecht. Die als erste Äbtissin angesprochene Thiathildis, angeblich eine Nichte des Stifterehepaares, gelangte in den Ruf der Heiligkeit. An ihrem Todestage (30. Januar) fanden bis zur Reformation besondere Feierlichkeiten statt. 1669 ließ Bischof Christoph Bernhard von Galen ihre Gebeine erheben und in einen neuen silbernen Schrein umbetten.

Kollegiatkirche

St. Bonifatius war als Stiftskirche zur Kollegiatkirche erhoben worden, deren Kapitel wahrscheinlich noch heute rechtlich besteht. Mittlerweile wurde sie auch Pfarrkirche der zur Minderstadt angewachsenen Stiftssiedlung.

Reformation

Da schon vor 1473 das Gewicht der Entwicklung zu sehr auf die Vergrößerung des Besitzes und den Erhalt der kaiserlichen Freiheiten gelegt wurde, trat das religiöse Leben immer mehr in den Hintergrund. So fand die reformatorische Lehre über die Mauern hinweg Eingang in das Stiftsleben, dies erbrachte einen weiteren tiefen Einschnitt.

Zum Protestantismus neigende oder offen dafür eintretende Äbtissinnen ließen manche altkirchlichen Gebräuche einschlafen. Vorübergehend fanden Täufer hier eine schützende Stätte.

Katholische Reform

Erst Anfang des 17. Jahrhunderts gelang es dem katholischen Bekenntnis, sich wieder die Alleinherrschaft im Konvent zu verschaffen.

Von 1785 bis 1793 war Therese-Louise von Haxthausen, Mutter der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, Stiftsdame in Freckenhorst, und anschließend ihre Halbschwestern Dorothea, verheiratete Wolff-Metternich, und Franziska von Haxthausen, verheiratete Bocholtz-Asseburg. Die Dichterin hat ihre eigenen Eindrücke vom „hochadeligen Damenstift“ Freckenhorst, wohin sie als Kind häufig ihre Mutter begleitet hatte, zum Roman Das Stiftsfräulein (1846) von Levin Schücking beigetragen, dann allerdings dessen Entwicklung der Figur der Stiftsdame zu einer mondänen Salondame und anschmiegsamen Gattin kritisiert.[2]

Aufhebung

Der preußische König Friedrich Wilhelm III. bestimmte 1805, nachdem Freckenhorst zwei Jahre vorher an Preußen gefallen war, das Stift als Versorgungsanstalt für adlige Damen aller Konfessionen. Die Franzosen befahlen 1811 die Aufhebung des Stiftes, diese erfolgte dann endgültig 1812.

Baugeschichte und Ausstattung

Kreuzgang mit Erweiterung aus den 1970er Jahren

Von der Bedeutung des Stifts im Mittelalter zeugt die Stiftskirche, deren wesentliche Bauteile dem 11. und 12. Jahrhundert entstammen. Von der im Süden an sie anschließenden Klosteranlage steht noch ein Teil des Kreuzgangs aus dem 13. Jahrhundert. An seiner Stelle lag ein karolingischer Kreuzgang mit den Stiftsgebäuden, von denen Teile 1967 ausgegraben wurden. In dem freien Raum zwischen Kreuzgang und Kirche wurde ein Baumsargfriedhof des 10. Jahrhunderts festgestellt.

Der Taufstein stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Seine Inschrift bezeugt die Weihe der Kirche für 1129, nachdem der Vorgängerbau im Zuge der Belagerung und Zerstörung der Stadt Münster durch Lothar von Süpplingenburg 1116 abgebrannt war. Weihbischof war Egbert von Münster. Die Taufe zeigt auf ihrer Säulentrommel auf attischer Basis ein für diese Gattung ungewöhnliches, christologisches Programm unter Arkaden mit sieben zum Teil unikalen Ikonographien, das oberhalb durch ein Blattfries und unterhalb durch die umlaufende Inschrift begrenzt wird. Aufgrund der Szenenauswahl und der herausragenden künstlerischen Durchgestaltung ist der Freckenhorster Taufstein die bedeutendste steinerne Fünte Deutschlands aus dem Hochmittelalter.

Die Kirche birgt ferner das Grabmal der Geva aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts (?) in der Krypta mit der ältesten niederdeutschen Inschrift.

Aus dem Mittelalter haben sich auch zwei Handschriften erhalten: das Emma-Evangeliar (um 1000) und das Graduale der Oitberga von Langen, das um 1530 in der Fraterherrenwerkstatt in Münster hergestellt wurde.

Im nördlichen Querhausarm steht eine Marienklage des Meister von Osnabrück, entstanden um 1520.

Im 19. Jahrhundert wurden drei Tafel eines Flügelaltars aus Warendorf (Gefangennahme Jesu, Geißelung und Pfingstfest) in die Stiftskirche verbracht. Gemalt hat sie ein unbekannter Meister aus dem Umkreis des Conrad von Soest. Sieben weitere Tafeln befinden sich heute im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster und vier noch am ursprünglichen Ort in der St. Laurentius-Kirche in Warendorf.

Petrikapelle

Die im Westen vor der Kirche stehende Petrikapelle, deren Mauerwerk teilweise auf das 10./11. Jahrhundert zurückgeht, soll nach der Überlieferung die erste Kirche in Freckenhorst gewesen sein; ihr Patrozinium könnte wie das Bonifatiuspatrozinium der Stiftskirche auf Fulda zurückgehen, dem Everward einen Teil seines Besitzes zuwandte.

Neue Abtei

Dem 18. Jahrhundert entstammen die neue Abtei (1740), eine Damenkurie und an der Nordseite zwei Kanonikate; 1841 ist die Neue Abtei in den Besitz der Grafen von Merveldt aus Schloss Lembeck übergegangen, die sie bis heute besitzen.

Grundbesitz

Über den reichen Grundbesitz des Stifts gibt zuerst die als altsächsisches Sprachdenkmal berühmte Freckenhorster Heberolle (11. Jahrhundert) Auskunft. 1345 kam Heidemühle vom Stift Freckenhorst im Tausch an den Bischof von Münster.

Äbtissinnen

Äbtissinnen des Stifts Freckenhorst
Weitere Informationen Name, Amtszeit ...
Name Amtszeit Anmerkungen
Hl. Thiatildis 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts Erste Äbtissin, Todestag 30. Januar
Swaneburgis
Adelmodis
Windelsvidis
Eilika
Wilburgis um 1027–1054
Swanhildis um 1030
Adelheidis um 1085–1090
Thiatildis II. um 1100
Geva 1. Hälfte 12. Jahrhundert
Reinmodis 1. Hälfte 12. Jahrhundert
Gertrudis um 1185–1207 Äbtissin von Borghorst, Vreden, Kloster Überwasser und Kloster St. Aegidii in Münster
Guda Anfang 13. Jahrhundert Äbtissin in Gerresheim
Kunegundis von der Lippe um 1219 Äbtissin in Borghorst
Ida um 1225–1240
Heilewigis um 1240–1267
Jutta um 1272–1298
Beatrix von Grafschaft 1298–1303
Lisa von Isenburg 1303–1321
Lisa von Bentheim 1324–1360 Tochter von Egbert I. Graf von Bentheim. Ihre Schwester Oda war Äbtissin im Stift Metelen
Katharina von Frankenstein 1329–1360
Mechthild von dem Berge 1362–1382
Ingeburg von Oldenburg 1383–1407
Margaretha von Ahaus 1407–1427
Anna von der Mark-Arenberg 1427
Anna von Plesse 1433–1456 Äbtissin in Neuenheerse
Bonizeth von Isenburg 1456–1473
Maria von Tecklenburg 1473–1527 1495 Umwandlung des Augustinerinnenklosters in ein freiweltliches Damenstift
Agnes von Limburg-Styrum 1527–1570 Äbtissin von Metelen
Margaretha von der Lippe 1570–1578 Fürstäbtissin des Reichsstiftes Herford ab 1565, Äbtissin des Stiftes Borghorst
Metta von Limburg-Styrum 1578–1591
Margaretha Elisabeth von Manderscheid-Blankenheim-Gerolstein 1591–1604 Äbtissin in Gerresheim, Schwarzrheindorf, Äbtissin des Reichstftes Essen
Elisabeth von der Lippe 1604 Elfjährige Tochter des calvinistischen Grafen Simon VI. von Lippe. Das übergeordnete Bistum Münster verhinderte jedoch die Bestätigung und ordnete Neuwahlen an
Elisabeth von dem Berge 1605–1614 Fürstäbtissin des Reichsstifts Essen, Äbtissin in Nottuln
Agnes von Limburg und Bronkhorst Äbtissin in Elten, Vreden und Borghorst
Agnes Maria von Limburg-Styrum 1645–1646
Claudia Seraphica von Wolkenstein-Rodeneck 1645–1688 Äbtissin in Neuenheerse
Hedwig Christina Gertrud von Korff zu Sutthausen 1688–1721
Clara Francisca Antonetta von Westerholt zu Lembeck 1721–1763 Äbtissin in Langenhorst
Francisca Lucia von Korff zu Harkotten und Störmede 1763–1799
Anna Francisca von Ketteler zu Harkotten 1799–1811
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Orgel

Im Jahre 1711 errichtete der Orgelbauer Henrich Mencke (Beckum) eine neue Orgel; dieses Instrument wurde im Laufe der Zeit mehrfach ergänzt und umgebaut. 1936–1937 wurde das Instrument durch die Orgelbaufirma Breil (Dorsten) zu einem elektropneumatischen Instrument mit 36 Registern auf drei Manualen und Pedal umgebaut. 1964 wurden der historische Prospekt und die Orgelbühne entfernt und bei Fa. Breil eingelagert. Dieser Prospekt von 1711, der in seiner Gestaltung der norddeutschen Schule um Arp Schnitger zugesprochen wird, wurde im Jahre 2000 in St. Dionysius (Nordwalde) aufgestellt. Die Breilorgel in Freckenhorst hatte zuletzt 37 Register auf zwei Manualwerken und Pedal und stand im nördlichen Querhausarm.[3]

Im Jahre 2017 errichtete die Firma Orgelbau Romanus Seifert & Sohn (Kevelaer) ein neues Instrument mit elektrischer Spiel- und Registertraktur unter teilweiser Verwendung des vorhandenen Registerbestandes. Das Instrument hat nun 38 Register (2.178 Pfeifen), darunter 3 Transmissionen, auf zwei Manualwerken und Pedal. Die Spiel- und Registertraktur ist elektrisch.[4]

I Hauptwerk C–g3
1.Bordun16′
2.Principal8′
3.Viola da Gamba8′
4.Spitzflöte8′
5.Traversflöte8′
6.Octave4′
7.Rohrflöte4′
8.Quinte223
9.Octave2′
10.Mixtur IV–V113
11.Cornettino III223
12.Trompette8′
13.Clarinette8′
14.Clairon4′
II Schwellwerk C–g3
15.Diapason8′
16.Salicional8′
17.Vox coelestis8′
18.Gedackt8′
19.Principal4′
20.Flauto traverso4′
21.Nasard223
22.Piccolo2′
23.Terz135
24.Mixtur IV2′
25.Larigot113
26.Horn16′
27.Trompete8′
28.Oboe8′
Tremulant
Pedalwerk C–f1
29.Principalbass16′
30.Subbass16′
31.Quintbass1023
32.Octavbass8′
33.Gedacktbass8′
34.Choralbass4′
35.Posaune16′
36.Trompete (= Nr. 12)8′
37.Clarine (= Nr. 13)8′
38.Clairon (= Nr. 14)4′
  • Koppeln: II/I (auch als Sub- und Superoktavkoppel), II/II (Sub- und Superoktavkoppel), I/P, II/P (auch als Superoktavkoppel)
  • Spielhilfen: elektronische Setzeranlage, Midi-System

Glocken

Die Glocken von St. Bonifatius bilden einen der umfangreichsten Geläutebestände in Nordrhein-Westfalen. Die neuen, in sogenannter (zinnloser) „Briloner Sonderbronze“ gegossenen Glocken (1 bis 7) werden elektrisch, die alten Glocken – zum Freckenhorster Krüßing – per Seilzug geläutet. Letztere bilden eines der vier vollständig erhaltenen alten Stiftsgeläute Westfalens.[5] Die Glocken 6 und 7 hängen im Dachreiter auf dem Westturm. Im Jahr 1988 wurden die Glockenstühle restauriert und die beiden Uhrglocken läutbar gemacht.

Untere Glockenkammer

Weitere Informationen Glocke, Name ...
Glocke Name Gussjahr Gießer Durchmesser Masse Schlagton
(HT-116)
IMaria1646Antonius Paris1355 mm1600 kgdes1 +1,5
IIBonifatius1646Antonius Paris1233 mm1100 kges1 −5
IIIGeva- und Thiatildis1646Antonius Paris1112 mm850 kg00f1 ±0
IVehem. Stundenglocke1533Wolter Westerhues658 mm160 kgdes2 +3
Vehem. Viertelschlagglocke1484Meister Volkerus552 mm140 kg0as2 −1
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Obere Glockenkammer

Weitere Informationen Glocke, Name ...
Glocke Name Gussjahr Gießer Durchmesser Masse Schlagton
(HT-116)
1Heiligkreuz1946Albert Junker, Brilon1470 mm1800 kgdes1 +20
2Maria1947Albert Junker, Brilon1305 mm1300 kges1 −2
3Josef1946Albert Junker, Brilon1165 mm900 kg0f1 −4
4Johannes1946Albert Junker, Brilon980 mm525 kgas1 +1
5Bonifatius1946Albert Junker, Brilon875 mm375 kg0b1 ±0
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Dachreiter

Weitere Informationen Glocke, Name ...
Glocke Name Gussjahr Gießer Durchmesser Masse Schlagton
(HT-116)
6Bernardus1946Albert Junker, Brilon578 mm110 kg0f2 −1
7Antonius1946Albert Junker, Brilon487 mm60 kgas2 +7
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Literatur

in der Reihenfolge des Erscheinens

  • Ernst Friedländer (Hrsg.): Die Heberegister des Klosters Freckenhorst, nebst Stiftungsurkunde, Pfründeordnung und Hofrecht (= Codex traditionum Westfalicarum. Später Reihe IV der Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen. Band I). E.C. Brunn, Münster 1872, urn:nbn:de:hbz:6:2-1741236 (nbn-resolving.org [abgerufen am 20. November 2024] Nachdruck: Aschendorff, Münster 1956).
  • Heinrich Schütter: Freckenhorst. Einst und Jetzt. Festschrift zum 800jährigen Weihetag der Stiftskirche. 1129–1929. Warendorf 1929.
  • Hans Thümmler: Neue Forschungen zur romanischen Baukunst in Westfalen. Freckenhorst, ehem. Stiftskirche. Siegen, Martinikirche. Flaesheim, ehem. Klosterkirche. In: Westfalen, Jg. 43 (1965), S. 3–56.
  • Uwe Lobbedey: Zur archäologischen Erforschung westfälischer Frauenklöster des 9. Jahrhunderts (Freckenhorst, Vreden, Meschede, Herford). In: Frühmittelalterliche Studien, Jg. 4 (1970), S. 320–340.
  • Wilhelm Kohl: Das (freiweltliche) Damenstift Freckenhorst (= Germania Sacra. Neue Folge 10). Berlin / New York 1975, doi:10.26015/adwdocs-85 (adw-goe.de [abgerufen am 20. November 2024]).
  • Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius (Hrsg.): Kirche und Stift Freckenhorst, Jubiläumsschrift zur 850. Wiederkehr des Weihetages der Stiftskirche in Freckenhorst am 4. Juni 1979, Warendorf 1979.
  • Stefan Soltek: Der Freckenhorster Taufstein. Universität Bonn (Diss.) 1987.
  • Hartwig Bley: Der Freckenhorster Stifter Everword und die Reliquientranslation des Jahres 860 (= Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf 22), Warendorf 1990.
  • Hartwig Bley: „Bernhardus me fecit.“ Die romanischen Löwenkopf-Türzieher in Freckenhorst. In: Westfalen, Jg. 68 (1990), S. 185–195.
  • Uwe Lobbedey: Grabungsbefunde zur Baugeschichte der Westwerke von Corvey und Freckenhorst. In: Theo Jülich (Hrsg.): Kloster Lorsch. Berichtsband zum interdisziplinären Symposium am 12. und 13. November 1991 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Hessisches Landesmuseum, Darmstadt 1993, S. 71–82.
  • Wilhelm Grabe (Hrsg.): Julius Schwieters. Nachrichten über Freckenhorst (= Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf 26), Warendorf 1993, ISBN 3-920836-11-1.
  • Klaus Gruhn (Hrsg.): Freckenhorst 851–2001. Aspekte einer 1150jährigen Geschichte (= Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf 38). Burlage, Freckenhorst 2000, ISBN 3-9807476-0-3.
  • Beate Sophie Fleck: Das Freckenhorster Legendar. Andacht, Geschichte und Legende in einem spätmittelalterlichen Kanonissenstift (Edition und Kommentar). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2003, ISBN 3-89534-470-2.
  • Géza Jászai: Das Taufbecken zu Freckenhorst. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte, Jg. 43/44 (2003/2004), S. 63–92.
  • Klaus Gruhn: Stiftskirche St. Bonifatius Freckenhorst (= DKV-Kunstführer 172), 21. Auflage, Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2007.
  • Klaus Gruhn (Hrsg.): Die Stiftskammer in Freckenhorst. Kostbarkeiten aus 1000 Jahren. Freckenhorst 2015 (= Schriftenreihe des Förderkreis Stiftskammer 2). ISBN 978-3-9814489-4-8
  • Klaus Gruhn (Hrsg.): Nicht nur Samt, Brokat und Seidenglanz. Verborgene Schätze in der Gemeinde St. Bonifatius zu Freckenhorst. Freckenhorst 2019. (Schriftenreihe des Förderkreis Stiftskammer 3). ISBN 3-9814489-6-0
Commons: St. Bonifatius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Stift Freckenhorst – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

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