Stipa-Caproni
italienisches Experimentalflugzeug aus dem Jahr 1932
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die Stipa-Caproni war ein Experimentalflugzeug des italienischen Herstellers Caproni.
| Stipa-Caproni | |
|---|---|
| Typ | Experimentalflugzeug |
| Entwurfsland | |
| Hersteller | Caproni |
| Erstflug | 7. Oktober 1932 |
| Stückzahl | 1 |
Geschichte
Bereits im Oktober 1927 hatte der italienische Konstrukteur Luigi Stipa auf einem internationalen Luftfahrtkongress in Rom über Mantelpropeller vorgetragen.[1] Ein entsprechendes Patent wurde im Jahre 1932 in Deutschland angemeldet.[2]
Im Jahr 1932 stellte Stipa beim Flugzeughersteller Caproni ein Testflugzeug mit diesem Antriebskonzept her, das erstmals im Oktober 1932 flog.[3] Domenico Antonini, ein Testpilot von Caproni, führte den Erstflug durch.[4][5]
Konstruktion
Stipa baute das Flugzeug aus Holz. Der an der Außenseite röhrenförmige Rumpf war im Inneren als Venturi-Düse ausgeführt.[6] Die Triebwerksgondel mit dem schlanken Vierzylinder-Reihenmotor des britischen Herstellers de Havilland Aircraft Company war im vorderen Bereich der Röhre mittig aufgehängt.[7]
Technische Daten

| Kenngröße | Daten[6] |
|---|---|
| Besatzung | 2 |
| Spannweite | 13,3 m |
| Flügelfläche | 19 m² |
| Flügelstreckung | 9,3 |
| Leermasse | 600 kg |
| max. Startmasse | 800 kg |
| Triebwerk | ein de Havilland Gipsy III mit 120 PS (ca. 90 kW)[7] |
Sonstiges
Stipa entwarf auch ein Pulsstrahltriebwerk, das ähnlich konzipiert war, wie das von Deutschland im Zweiten Weltkrieg für die „fliegende Bombe“ Fieseler Fi 103 (Propagandaname V1) verwendete.[8]
